Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bielefeld: Buchvorstellung "Einfach.Jetzt.Machen!" & Vortrag "Transition: How local action can change the world" mit Rob Hopkins

Event-Details

Bielefeld: Buchvorstellung  "Einfach.Jetzt.Machen!" & Vortrag "Transition: How local action can change the world" mit Rob Hopkins

Zeit: 3. Juli 2014 von 19:00 bis 21:30
Standort: Universität Bielefeld, Audimax
Stadt/Ort: Bielefeld
Event-Typ: vortrag
Organisiert von: Transition Town Bielefeld e.V.
Neueste Aktivitäten: 3. Jul 2014

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Event-Beschreibung

Rob Hopkins gilt weltweit als einer der charismatischsten Umweltschützer. Von seiner Heimatstadt Totnes (UK) aus expandiert die Idee der Transition-Initiativen in alle Welt.
Im Rahmen der Buchvorstellung seines neuesten und ins Deutsche übersetzten Buches "Einfach.Jetzt.Machen!" (oekom Verlag) wird er - zusammen mit dem Verfasser des Extra-Kapitels zu Transition in D/A/CH und Co-Übersetzers Gerd Wessling - einen Vortrag am Donnerstag 3.7. um 19 Uhr im Audimax der Uni Bielefeld halten zum Thema:
"Transition: An inspiring tale of how local action can change the world".

Rob Hopkins (by Photographer Jim Wileman)

(Foto: Jim Wileman (http://jimwileman.wordpress.com/))

Rob Hopkins spricht Englisch (ohne Übersetzung), Gerd Wessling trägt auf Deutsch vor.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten!

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• Rahmenprogramm:

Mitmachen / Austauschen / Vernetzen dort schon ab 16 Uhr möglich: Am selben Tag werden Transition-Aktivisten und -Initiativen aus nah und fern Ihre Info-Materialien, Poster, Plakate etc. an dafür vorbereiteten Stellwänden im Uni-Hallenbereich (vor dem Audimax) ausstellen. Und sich dann - wann immer Ihnen danach ist - im Zeitraum von 16 Uhr - 19 Uhr jederzeit an und zwischen 7 Themeninseln bewegen. Diese befinden sich ebenfalls in der Halle vor dem Audimax und dort können sich alle Interessierten rund um die Themenschwerpunkte "Energie & Mobilität", "Innerer Wandel", "Transition-Initiativen gründen & erblühen lassen", "Permakultur, Garten und SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft)", "Gemeinsam Wohnen/Leben", "(sichtbare) lokale Projekte". "Das Transition Netzwerk D/A/CH" sowie "REconomy: Innovatives, lokales, soziales Wirtschaften, Gemeinwohlökonomie, Genossenschaften etc." miteinander bekannt machen, austauschen, Erfahrungen teilen und sich vernetzen.

Zahlreiche Aktive von TT Bielefeld e.V., Quelle im Wandel, Transition Town Werther und weitere regionalen Transition-Initiativen aus OWL und weit darüber hinaus werden anwesend sein und bei der Durchführung der Veranstaltung helfen sowie zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung stehen.

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• Zum Buch:

»Einfach. jetzt. Machen!« ist voller inspirierender Beispiele. Ob die Nachbarschaft in Gemeinden durch genossenschaftliche Bäckereien, durch gemeinsames Gärtnern oder die Installation von Solaranlagen gestärkt wird, oder ob es ganz einfach neue Geschäftsideen sind, die beflügeln – Rob Hopkins’ Buch macht Lust, die Ärmel hochzukrempeln und selbst anzupacken!

»Der neue Hopkins ist so inspirierend wie sein zum Klassiker avanciertes Transition-Handbook. ›Einfach.Jetzt. Machen!‹ liefert eine fundierte und zugleich verständliche Perspektive für eine Welt ohne Wachstum.« (Niko Paech)

Die deutsche Fassung des Buchs wurde von Gerd Wessling und Aktiven des deutschsprachigen Transition-Netzwerks ergänzt.

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Kommentar von Wanner Matthias am 3. Juli 2014 um 11:39pm

Ich komme gerade von dieser Veranstaltung (Danke hier an alle, die das möglich gemacht haben!).

Neben einer Menge toller Stände vor und nach dem Vortrag (chapeau!) sind mir v.a. drei Punkte bei Robs Ausführungen aufgefallen, die ich mitnehme und kurz teilen wollte:

1) Im Vergleich zu vorherigen Vorträgen hatte ich den Eindruck, dass der Fokus wieder deutlich mehr auf schönen Beispielen aus UK liegt. Klar, manche Geschichten führen Rob auch nach Brasilien, in die USA oder nach Neuseeland, aber der große Hauptteil der mutmachenden Geschichten kam aus UK und hier speziell sogar aus Totnes. Erst fand ich das bisschen schade.. beim zweiten Gedanken kam mir diese Wendung allerdings sogar sehr sinnvoll und positiv vor. Erstens lassen sich Beispiele, die mehr Verbindung zur eigenen Wirkungswelt haben, deutlich inspirierter vortragen und zweitens bleibt sich Rob und Transition damit in gewisser Weise auch sehr treu: er erzählt schlicht, welche innovativen Ideen sie in Totnes entwickeln und umsetzen. Was daraus an anderen Orten passiert liegt nicht in seinen Händen - diese Geschichten müssen von anderen erzählt werden. Mein Gefühl war also, heute einen noch authentischern Rob erlebt zu haben als schon zuvor :-)

2) Wie in der Fragerunde nach dem Vortrag ebenfalls aufkam, wird in den Vorträgen immer deutlicher, dass es eben nicht nur um eine fröhliche Bewegung von ehrenamtlich Aktiven geht, sondern darum, die ganz konkreten und lebenswirklichen Umstände zu verändern - wir brauchen eine neue Ökonomie! Auch über diese Fokussierung bin ich froh, denn sie rückt - mit allen Komplexitäten und offenen Fragen - die entscheidenden Themen in den Vordergrund.

und 3) ist sehr spannend zu beobachten, dass die ursprünglichen "Grundlagen" von Transition, nämlich Klimawandel und Peak Oil sich nicht nur schon längst erweitert haben in Richtung Wirtschafts- und Wachstumskritik, sondern auch in eine noch offenere Frage: lassen sich nicht aus ganz vielen verschiedenen Analysen und vor allem aus noch positiveren Blickwinkeln die selben Methoden und Prozesse für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft ableiten? Rob erzählte von einer Begegnung mit einer Frau, die im Bereich "Public Health", also der öffentlichen oder Volksgesundheit, aktiv ist und die ihn dazu inspiriert hat zu überlegen, wie Aktivitäten und Projekte für "deine gesunde Stadt 2030" aussehen könnten. Der Schluss war, dass viele der Aktionen sehr sehr ähnlich zu den jetzt schon bestehenden aussähen könnten.

Könnten und sollten wir aus positiv-psychologischer Sicht also den Fokus eher weg von den beängstigenden Themen Klimawandel und Ressourcenknappheiten, gepaart mit einem irrsinnigen Wirtschaftssystem, und eher hin zum Aufbau von gesellschaftlicher Gesundheit richten? Oder eine Mischung? Spannende Fragen und Raum für Diskussion!

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