Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Am 4.7. haben sich 15 Menschen aus 9 städtischen Transition-Initiativen in einer zweieinhalbstündigen Online-Konferenz getroffen. Wir wollten uns darüber austauschen, was schon in unseren Initiativen gut läuft und wo die Herausforderungen liegen.

In der unten abgebildeten Mindmap findet Ihr einen Überblick der angesprochenen Themen. Unten links sind die Punkte aufgezählt, die uns bei der Initiativenarbeit motivieren und Freude machen. Ein dort genanntes Stichwort fasst es sehr gut zusammen: „Ahnung von einer anderen Alltagskultur”, zu der besonders die erfreulichen menschlichen Kontakte zählen.

Zu den Herausforderungen gehört vor allem die Gruppenentwicklung. Da gab es sowohl Städte mit "zuwenig" neuen Interessenten wie auch eine Initiative, die mit einer Flut von Interessierten umgehen muss. Ein Problem scheinen dabei alle Initiativen miteinander zu teilen: Die Tendenz, dass Wenige viel machen, mit der Folge, dass wieder alte Strukturen drohen. Zu diesem Problem gehört auch, dass manche Interessierte gerne direkt in einem praktischen Projekt mitarbeiten wollen, aber nicht unbedingt die Bereitschaft mitbringen, solche Projekte aufzubauen. 

Eine weitere Herausforderung liegt in der rechten Balance. Das gilt in mehrfacher Hinsicht: Es geht um die Balance zwischen Engagement und persönlichen Bedürfnissen, um Balance zwischen Aktionismus und Gruppenbildung, um die Balance zwischen Organisation und Freiraum etc. 

Spannend fand ich dann noch drei Aspekte, die in der Mindmap unter „Was weiter bringt" gefasst sind. Dazu gehören die zwei praktischen Vorschläge „Projekte mit Hebelwirkung finden” und „Projekte, die den Aktivisten auch berufliche Perspektiven bieten”. Und dann die Frage: „Wie sehen eigentlich die neuen Strukturen aus, die wir brauchen?”.

Eine gute Frage. Vielleicht finden wir Gelegenheit sie zu vertiefen. Nach dem guten Start haben wir für den 12. September die nächste Online-Konferenz geplant.

 

 

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gute idee, beim nächsten mal wäre ich gern dabei, bitte einen veranstaltungstermin erstellen, dann kann ich mir das besser merken ;).

in düsseldorf wird es konkret, daher können wir jede starthilfe gebrauchen.

... würde auch gern eingeladen werden :-)

liebe Grüsse

Karen

Spannend
Ich habe für mich in Kiel beschlossen, dass unsere Zielsetzungen vom Anfang nur Druck gemacht haben, keinen Spaß mehr und "ist man attraktiv, wenn man keinen Spaß hat?". Fazit: Wir tun das wozu wir Lust haben, sind dann nicht enttäuscht, wenn weniger kommen als gedacht, wenn es wenigerThemengruppen gibtals erhofft etc und leben damit aber eine attraktive Aktivität bei Transition Town vor! Eine Stadt ist zu groß um anders vorzugehen, man macht sich sonst kaputt!

könnt ihr uns vielleicht auch für solch eine Konferenz einladen? DIe nach dem 12. September?

 

Hamburg!

Ich wär auch gern dabei :)

Hallo Rolf,

habt Ihr die Konferenz nochmal wiederholt? Ich würde beim nächsten Mal auch serh gerne eingeladen werden. Viele Grüße

Karin

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Aus Wikipedia.org: Was sind Transition Towns / Initiativen?

Im Rahmen des Transition Town Movement (etwa "Bewegung für eine Stadt des Übergangs/Wandels") proben seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die Bewegung, initiiert von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins, lässt sich dem v.a. in den USA weit verbreiteten Gedanken des "Eco-Communalism" zuordnen, einer Umweltphilosophie, die angesichts schwindender Rohstoffe und negativer ökologischer Auswirkungen der Globalisierung die Idee des "einfachen Lebens", der Regional- bzw. lokalen Wirtschaft sowie der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung propagiert. Eine wichtige Rolle spielen auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch allgemein-gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, so effizient und energiesparend zu funktionieren wie ein natürliches Ökosystem.

© 2013   Erstellt von Gerd Wessling.

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