Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Danke für die Initiative, die Austauschprozesse zu fördern. Da ich bei der Konferenz nicht dabei sein kann, hier ein paar Hinweise auf unser gerade anlaufendes Projekt:

Durch permanente und glückliche Wühlarbeit, aber auch ein paar kuriose Umstände sind wir gerade Zwischennutzer eines garnichtmal kleinen Gebäudekomplexes plus Freirumgelände geworden. Herzstück ist unsere mehrer hundert qm große 'Transition Town Hall', die wir im November neu herausgeputzt eröffnen wollen. Hier präsentieren sich Recycling- und andere Transition-Projekte in eigenen Räumen, auch eine Austellung Zeitreise 2030 zum Thema Stadt nach dem Öl wird zu besichtigen sein. Neben Veranstaltung ist die Halle aber vor allem Materiallager und Arbeitshalle: ein (ohne Scheiß:) Team von 18 Bürgerarbeitern (mit Dreijahresvertrag beim TTH eV) und einigen anderen Aktivisten wird sich um unsere Küchengärten Limmer, dann aber auch um die weitere Ausbreitung des urbanen Gärtners und Landwirtschaftens in der Stadt kümmern. Das geht nur über die Gründung von Stadtteilgruppen und Nachbarschaften: dafür werden wir jetzt und den ganzen Herbst/Winter über intensiv Öffentlichkeitsarbeit machen.

Eine kurze Skizze findet sich unter http://transitionhannover.jimdo.com/projekt-urbanes-gärtnern-und-landwirtschaften/.

 

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Ich freue mich sehr, von eurem Projekt zu hören. Es inspiriert und ermutigt mich. Ich hoffe, es wird so etwas oder etwas Ähnliches bald auch in Freiburg und anderswo geben!

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Aus Wikipedia.org: Was sind Transition Towns / Initiativen?

Im Rahmen des Transition Town Movement (etwa "Bewegung für eine Stadt des Übergangs/Wandels") proben seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die Bewegung, initiiert von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins, lässt sich dem v.a. in den USA weit verbreiteten Gedanken des "Eco-Communalism" zuordnen, einer Umweltphilosophie, die angesichts schwindender Rohstoffe und negativer ökologischer Auswirkungen der Globalisierung die Idee des "einfachen Lebens", der Regional- bzw. lokalen Wirtschaft sowie der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung propagiert. Eine wichtige Rolle spielen auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch allgemein-gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, so effizient und energiesparend zu funktionieren wie ein natürliches Ökosystem.

© 2013   Erstellt von Gerd Wessling.

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