Tags: Internet, Mitglieder, Öffentlichkeitsarbeit
Permalink-Antwort von Tom Schülke am 7. Februar 2011 um 9:35am
Permalink-Antwort von Berens, Bettina am 7. Februar 2011 um 11:07am Hi Tom,
jeder Zeitpunkt ist der richtige.
Ich sehe hin und wieder Zeitungsartikel, die sich mit TT beschäftigen. Allerdings im kleinen Rahmen. Es stellt sich für uns die Frage, wie wir mit einer breiten Öffentlichkeit klarkommen würden. Ich würde auch lieber heute als morgen in Düsseldorf öffentlich werden. Die meisten Menschen würden letztendlich enttäuscht sein. Ein organisches Wachsen wird der richtige Weg sein.
Wenn Du mit vielen Menschen über die Aspekte von TT sprichst, werden sich einige anschließen, einige tätig werden, viele zum Tagesgeschäft übergehen.
Trotzdem werde ich weiter die Werbetrommel rühren.
Wir werden eine "PR-Abteilung" haben, wenn die Zeit dafür reif ist.
Im kleinen zu wachsen hat den Vorteil, dass die, die vielleicht vordergründig kein Interesse daran haben, dass das Volk sich vom Bürokratismus verabschiedet und die Geschicke wieder selbst in die Hand nimmt, erst merken, dass sie überflüssig geworden sind, wenn sie es merken.
Jeder wie er kann, dann wird für alle was draus.
Und das mit den Zukunfts-Plakaten finde ich super. Vllt machst Du eins und stellst es hier vor.
LG
Bettina
Permalink-Antwort von Tom Schülke am 7. Februar 2011 um 11:25am Hallo Bettina,
Tja, Irgendwie hast Du natürlich recht. Der Reiz und vielleicht auch die Kraft der TT Bewegung liegt in der Tat in dem Gefühl, dass man selber aktiv wird, etwas bewegen kann , im kleinen und wenns viele machen auch im grossen. Grosse Organisationsstrukturen sind natürlich schwehrfällig und behäbig und sicherlich auch weniger attraktiv, da man das gefühl bekommt keinen echten einfluss zu haben..
Ich renne zur Zeit halt durch die Gegend und habe das Gefühl diese ganzen Horden von Menschen wachrütteln zu müssen. Mir selbst war wie so vielen natürlich auch diffus und schwammig bewußt, das irgendwas nicht richtig läuft, aber dann bin ich vor ca 2 Monaten eher durch Zufall über das Thema Peak-Oil gestolpert. Das war für mich ein Ziemlicher Schock. Um so besser ist es auf Menschen zu stossen, die unsere Zukunft ernst nehmen und handeln.
Dennoch glaube ich dass wir jeden Einzelnen der sich engagiert brauchen werden. Und deshalb ist es so wichtig diese Bewegung auch bekannt zu machen. Ob durch Mund zu Mund Propaganda, Vorträge, Zeitungsartikel oder zb. Provozierende Plakate (Hab da letztens ein ganz tolles gesehen mit einer miniflasche Öl... auch von der Transitiontown Bewegung), ist letzlich irrelevant.
Man stelle sich vor, man könnte einen ganzen Strassenzug in der Heimatstadt für so was begeistern.. vielleicht ist das gelebte Beispiel ja letztlich die beste Werbung.
das mit dem Plakat werde ich weiter verfolgen, da ich selbst als 3D Grafiker bei einem Architekten tätig bin passt das doch ganz gut.
gruß Tom
Permalink-Antwort von Thomas Oberländer am 7. Februar 2011 um 1:09pm Hallo Tom,
die Idee mit den Plakaten finde ich interessant. Besonders Plakate, die man gleich in ganz D/A/CH nutzen kann wie den Flughafen-Checkin fände ich genial.
"Ich renne zur Zeit halt durch die Gegend und habe das Gefühl diese ganzen Horden von Menschen wachrütteln zu müssen."
Das sehe ich weit entspannter: Wenn wir das, was uns in den nächsten Jahren erwartet, richtig verstanden haben, werden vielleicht sowieso noch 'ne Menge Leute wach werden. Da müssen wir nur die nächste Krise abwarten. Für mich ist daher beim Thema "Öffentlichkeitsarbeit" das wichtigste, denjenigen, die jetzt schon aufwachen/aufgewacht sind, zu sagen, was man alles mehr tun kann als Energiesparlampen zu kaufen. Nach meiner Erfahrung gibts da ne ganze Menge, die haben schon verstanden, was passiert, fühlen sich jetzt wie ein Passagier auf der Titanic und erwarten hilflos den Untergang. Auf so Leute stürz ich mich immer gerne und versuch ihnen klarzumachen, was und wie viel sie tun können, und daß das sogar Spaß macht. Ich glaube, daß es fürs erste völlig ausreicht, sagen wir mal, ein halbes Prozent der Leute dazu zu bringen, wirklich was zu tun. Mit denen kann man vermutlich seinen Stadtteil von links nach rechts krempeln, einfach dadurch, das die was tun, während die anderen nur zu Hause sitzen.
Damit will ich Dir das "Aufwecken" aber gar nicht ausreden, im Gegenteil, jeder, der es früher versteht, kann früher ein Teil der Lösung werden statt ein Teil des Problems zu bleiben und sich dabei schlecht zu fühlen.
LG, Thomas
Willkommen bei
Transition Initiativen in D/A/CH
© 2013 Erstellt von Gerd Wessling.