Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Es gibt viele Gruppen, Initiativen, Gemeinschaften. Man kann nicht alle kennen, man kann jemanden kennen, der eine kennt.

Eine Sammlung von links und kleinen Vorstellungen, damit wir uns finden können.

1. Multiplikatorenausbildung: Nachhaltige Schülerfirmen

"Mit dieser Website möchten wir Ihnen Informationen zur Multiplikatorenausbildung „Nachhaltige Schülerfirmen“ anbieten.

Warum eine Multiplikatorenausbildung „Nachhaltige Schülerfirmen“?

Bereits zum Abschluss des Programms Transfer-21 wurde deutlich, dass die Suche nach innovativen
Strukturen, die die Qualität der Ausbildung an unseren allgemeinbildenden
Schulen verbessern helfen, intensiviert werden muss. Dabei wurde an der Freien
Universität Berlin versucht, nachfolgend genannte Initiative anzuschieben.
Leider ohne Erfolg. Obwohl die Kosten nicht einmal so hoch sind, haben die
allermeisten Länder zwar großes Interesse bekundet, aber mit Verweis auf die
Haushaltslage Abstand davon genommen."  zitiert aus oa website

Tags: Bildung, Lehrer, Nachhaltigkeit, Pädagogik, Schule, Weiterbildung

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2. Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften

"Vorsorgendes Wirtschaften steht für ein Verständnis von Wirtschaft und wirtschaftlichen Zusammenhängen, für das die drei Prinzipien Vorsorge, Kooperation und Orientierung am für das Gute Leben Notwendigen handlungsleitend sind.

Das Sorgen für sich und andere - einschließlich zukünftiger Generationen - sowie für die natürliche Mitwelt steht im Vordergrund. Vorsorgendes Wirtschaften verlangt die Übernahme von Verantwortung für Natur und Gesellschaft auf lange Sicht.

Eine vorsorgende Wirtschaftsweise setzt an Formen des sorgenden, in unserer Gesellschaft immer noch überwiegend weiblichen, Wirtschaftens an. Denn Wirtschaften ist immer eingebettet in das soziale Leben der Menschen und in ihre natürliche Mitwelt. Diese wechselseitigen Abhängigkeiten von Marktwirtschaft und Versorgungswirtschaft, von bezahlten und unbezahlten Tätigkeiten sind heute wichtiger denn je.

Die Einheit von Produktion und Reproduktion kennzeichnet daher ein vorsorgendes, zukunftsfähiges Wirtschaften. " aus o.a. link
3. The European Graduate School

Hier ein Beitrag Der Terror und die Gegengabe

GEWALTVERHÄLTNISSE DER GLOBALISIERUNG

Auszug :
"GIBT es eine Zwangsläufigkeit der Globalisierung? Alle Kulturen mit Ausnahme der unseren entgingen auf die eine oder andere Weise der Fatalität des indifferenten Tauschs. Wo befindet sich die kritische Schwelle des Übergangs - zunächst zum Universellen und dann zum Globalen? Was ist das für ein Taumel, der die Welt zur Abstraktion der Idee drängt, sowie jener andere Taumel, der sie zur unbedingten Realisierung der Idee drängt?

Denn das Universelle war eine Idee. Dort, wo sie sich im Globalen realisiert, begeht sie als Idee, als ideelles Ziel, Selbstmord. Da das Humane zur einzigen Bezugsinstanz geworden ist und die selbstimmanente Menschheit den leeren Platz des toten Gottes eingenommen hat, ist das Humane von nun an Alleinherrscher, verfügt jedoch über keinen Endzweck mehr. Da es keinen Feind mehr besitzt, generiert es ihn im Inneren und sondert dabei allerlei inhumane Metastasen ab." Zitat Ende
4. NeustartSchweiz

ich habe auf der Konferenz ein Gründungsmitglied kennenlernen dürfen und möchte diese Initiative hiermit allen zugänglich machen:

"Lebenswerter leben

Inhalt:
Nachbarschaften
«Mikro-Agro»
Neue Strukturen
Bei sich selbst beginnen


Das Wirtschaftssystem ist auf Wachstum ausgerichtet: Wächst die Weltwirtschaft durchschnittlich pro Jahr um zwei Prozent – gemäss Ökonomen ein «gesunder» Wert –, verdoppelt sie sich in 35 Jahren. Also verbrauchen wir in 35 Jahren drei Planeten, heute sind es anderthalb – im Durchschnitt; der Anteil der «zivilisierten» Gesellschaft ist dabei wesentlich grösser. Woher sollen wir die Planeten nehmen? So kann das wirklich nicht weiter gehen. Wollen wir unsere Lebensgrundlage nicht zerstören, müssen Alternativen zum Wachstumszwang gefunden werden." Zitat Ende

LG an Willi
5. Denkwerkzukunft

Aufgrund einer Veranstaltungsankündigung in Oya habe ich auf der HP von D geschaut und folgenden Interessanten Beitrag gefunden:

Weniger Wachstum, weniger Wohlstand?

Business & Diplomacy, 03/2010

Wie gefährdet ist unser Wohlstand? Bevölkerungsentwicklung und knapper werdende Rohstoffe bremsen das Wirtschaftswachstum in den westlichen Gesellschaften.
Mehr erfahren

Ich fände es außerordentlich spannend, wenn Nico Paech auch zu der Veranstaltung am 15. Januar 2011 in Berlin " Zweite Konferenz des Denkwerks Zukunft
"Weichen stellen. Wege zu zukunftsfähigen Lebensweisen" gehen würde.
6. Be The Change

http://www.be-the-change.de/

Ich habe das sehr nette und kompetente "Be The Change" Team vor ein paar Monaten im Höllbachhof kurz besuchen können, und wir haben viele Gemeinsamkeiten & mögliche Synergien zwischen unseren Initiativen gefunden.

Es gibt z.B. konkrete Überlegungen, nach jeder Veranstaltung von Be The Change direkt eine Verknüpfung zu den in der Region befindlichen Transition-Initiativen herzustellen; so dass die vom Symposium inspirierten Menschen dann schon vor Ort am Ende des Symposiums selbst direkt eine mögliche Form des aktiven Ausdrucks ihrer Inspiration in Form einer Mitwikrkung oder Gründung einer Transition-Initiative finden können (wenn Sie möchten).

Am Besten sollte dazu jeweils ein paar Transition-Aktive aus der jeweiligen Region auch an der jeweiligen Veranstaltung teilnehmen, sich vorher bei den jeweiligen LeiterInnen melden und mit Ihnen absprechen wie sich Transition am Ende der Veranstaltung am Besten präsentieren kann & sich Interessierte am Besten direkt an die Anwesenden Transitioner wenden können.

Ihr könnt das auch direkt mit der Organisation absprechen unter:
info@be-the-change.de

Nächste Termine finden sich hier:
http://www.be-the-change.de/termine

Z.B:
Innsbruck 5.12.
München 18.12.
Nürnberg 9.1.
München 22.1.
Zürich 29.1.
Fulda 29.1.

LG
Gerd

PS: Rob Hopkins ist i.Ü. auch einer der Protagonisten in den von Be The Change verwendeten Videos

PPS: Hier ein Auszug aus der Be The Change Website:

------------------------------

Das Symposium ist eine etwa fünfstündige Veranstaltung, die weltweit bereits über 100 000 Menschen inspiriert, berührt und bewegt hat. Es befasst sich mit den brisantesten Fragen unserer Zeit - ökologischer Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit und spiritueller Erfüllung - und öffnet unsere Herzen, unsere Gedanken und unsere Augen für die Möglichkeit, gemeinsam eine neue Richtung einzuschlagen.

Das Symposium ermöglicht ein neues Verständnis von Zusammenhängen, indem es aktuelle Informationen mit dynamischen Gruppeninteraktionen und inspirierenden Kurzfilmen verknüpft, Filme in denen einige der wichtigsten Denker und Macher unserer Zeit zu Wort kommen, wie zum Beispiel Paul Hawken, Desmond Tutu, Julia Butterfly Hill, Brian Swimme and Thomas Berry.

Ziel des Symposiums ist es, unsere Augen für die Dringlichkeit unserer Lage zu öffnen und uns zugleich Mut zu machen, gemeinsam eine neue Richtung einzuschlagen, indem wir die Ursachen unserer Situation erkennen.

Das Symposium wurde von der Pacha Mama Alliance entwickelt und wird inzwischen von über 2500 ausgebildeten Volontären in über 40 Ländern durchgeführt. Diese Zahl wächst ständig. In der Regel wird das Symposium auf Spendenbasis oder gegen einen geringen Unkostenbeitrag angeboten.

„Das Symposium ließ mich die Welt mit anderen Augen sehen, es hat mich restlos begeistert. Es ist ein Muss für jeden, der im Leben eine Aufgabe sucht und dem die Zukunft unserer Welt und unserer Kinder am Herzen liegt. Eigentlich ist es sogar so: wenn dein Herz noch schlägt, solltest du kommen! Bereit, inspiriert, begeistert und vorbereitet zu werden, um Teil einer positiven Zukunft für unsere Welt und für die Menschheit zu sein.”
Mark Desvaux, 4000saturdays.com

Postanschrift: Stiftung Höllbachhof, Postfelden 20, 93191 Rettenbach | Ansprechpartner: Puria C. Kästele, Tel: 09484 743, E-Mail: info@be-the-change.de |
7.

Der Beweis, dass wenige qm ausreichen, seine Lebensmittelversorgung selbst in die Hand zu nehmen:

URBAN HOMESTEAD
pioneering a journey towards self sufficiency, one step at a tim

Ich würde alles lesen, wenn ich drei Leben zur Verfügung hätte ;-)).
8.


"Human Survival Project?

Um Deine Aufmerksamkeit zu wecken und die Dringlichkeit unseres Anliegens zu verdeutlichen müsste ich im folgenden auf all die schrecklichen und beängstigenden Entwicklungen in unserer Gesellschaft und in der Welt eingehen!

Ich möchte darauf verzichten und uns diesen Teil ersparen, denn zum einen bist Du auf Dieser Homepage gelandet eben weil Dir die allgemeine Problemlage bewusst ist und zum anderen würde es ausreichen die tägliche Zeitung aufzuschlagen und die Nachrichten zu verfolgen, um festzustellen, dass die Welt in der wir leben mehrere fundamentale und sich gegenseitig verstärkende Probleme hat.

Spätestens seit Beginn der Wirtschafskrise wird immer mehr Menschen klar, dass es nicht so weiter gehen wird wie bisher!

Wir befinden uns in einer grundlegenden Umbruchphase in vielen Lebensbereichen.
Um die Auswirkungen dieser Entwicklungen in der Zukunft zu sehen braucht man weder Wahrsager noch komplizierte Computermodelle! Man muss nur eins und eins zusammenzählen oder auf sein “Bauchgefühl” hören! "

Die Ansatzpunkte stimmen mit denen von Transition weitgehend überein.

9. Bürgerstiftung  in München

 

Die Zeitbank ist in München aktiv und auf ihrer Linkleiste fand ich die Bürgerstiftung München. Und siehe da, Niko Paech war schon da! Daher ein Ansatzpunkt für die Münchner.

 

Hier der Link zum Vortrag :   Niko Paech  Klimaschutz als Aufbruch in eine Ökonomie ohne Wachstumszwang

 

 

10.   the hub-net

 

Eine Organisation, die auf der ganzen Welt tätig ist.

 

"This is the amazing thing. We all have ideas. But where to go to make them happen? We've learnt that people and institutions working at the frontier of new innovations need access to the all the experience, resources, connections and investment they can muster. So we're dedicating ourselves to designing and hosting events and experiences that create access to the resources, connections, experience, knowledge and capital to support the journey path of ideas into action."

10.  Dananhur Förderation

 

Damanhur ist ein kollektiver Traum, der dank der Kraft des positiven Gedankens in die Wirklichkeit umgesetzt worden ist. Es ist ein Laboratorium für die Zukunft, ein Same, der seit mehr als dreißig Jahren wächst und sich ständig erneuert, um einer Realität Leben zu verleihen, die seine Bürger gemeinsam erträumen und entstehen lassen.

Und sie haben sich schon Gedanken über eine Komplementärwährung gemacht.:

 

Der Credito

Das komplementäre Währungssystem Damanhurs ist der Credito. Er hat das Ziel, eine neue Art von Wirtschaft zu entwickeln, die auf den ethischen Werten der Zusammenarbeit und Solidarität basiert.

Der Credito hat das Ziel, eine neue Art von Wirtschaft zu entwickeln, die auf den ethischen Werten der Zusammenarbeit und Solidarität basiert.

Das damanhurianische komplementäre Währungssystem hat einen hohen ideellen Wert und wurde erschaffen, um die ursprüngliche Bedeutung des Geldes wieder zu beleben: ein Tauschmittel zu sein, welches auf einem Einvernehmen zwischen den Beteiligten basiert. Deshalb heißt es auch Kredit: um daran zu erinnern, das das Geld lediglich ein Instrument ist, durch welches man Kredit, also Vertrauen, gibt. Durch dieses Währungssystem möchten die Damanhurianer das Konzept vom Geld veredeln, indem sie es nicht als ein Ziel betrachten, sondern nur als ein funktionelles Tauschmittel zwischen Personen, die ideelle Werte teilen.

 

http://www.meine-landwirtschaft.de setzt sich für eine nachhaltige und regionale Landwirtschaft ein. Das Portal Vernetzt und informiert Verbraucher, Organisationen und Politik und arbeitet insbesondere an Aufklärung bzw. Bewußtseinswandel und einem Richtungswechsel in der europäischen Agrarpolitik. Als Initiative kann man dort beitreten.

:)

RSS

Aus Wikipedia.org: Was sind Transition Towns / Initiativen?

Im Rahmen des Transition Town Movement (etwa "Bewegung für eine Stadt des Übergangs/Wandels") proben seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die Bewegung, initiiert von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins, lässt sich dem v.a. in den USA weit verbreiteten Gedanken des "Eco-Communalism" zuordnen, einer Umweltphilosophie, die angesichts schwindender Rohstoffe und negativer ökologischer Auswirkungen der Globalisierung die Idee des "einfachen Lebens", der Regional- bzw. lokalen Wirtschaft sowie der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung propagiert. Eine wichtige Rolle spielen auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch allgemein-gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, so effizient und energiesparend zu funktionieren wie ein natürliches Ökosystem.

© 2012   Erstellt von Gerd Wessling.

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