Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Edith Wichmann präsentiert die Transition Charta

Die Transition Charta 1.0 – Feedback bis 31.10.!


Zwei Jahre und zwei Anläufe haben wir gebraucht, um die Charta so kurz und so einfach zu schreiben wie sie jetzt ist. Die Mühe hat sich gelohnt: Auf dem Netzwerktreffen Ende August wurde die Fassung 1.0 mit großem Applaus willkommen geheißen. Nun soll es für alle, die nicht da waren, noch die Chance zum Feedback geben: Haben wir etwas Wichtiges vergessen? Oder habt Ihr Ideen wie sie noch einfacher werden kann? Ihr dürft natürlich auch einfach nur begeistert zustimmen!

Anbei findet Ihr den jetzigen Charta-Entwurf sowie Erläuterungen zur Charta!

 

Bitte denkt bei allen Ergänzungs- und Änderungsvorschlägen daran:

Wir wollen auch Menschen erreichen, die noch nichts von Transition wissen. Und wir wünschen uns ein Dokument, bei dem alle Transition Aktiven ohne zu zögern zustimmen können - also den besten und kürzesten gemeinsamen Nenner. Wir freuen uns auf Euer Feedback.

Bitte reicht Eure Kommentare bis zum 31.10. ein.

Wir sichten die Kommentare und werden die neue Version 1.1 dann als das Mutter-Dokument des Transition Netzwerkes veröffentlichen

Herzliche Grüße von der Charta AG

Anaim Gräff (Transition Tübingen),

Friedhelm Hürten und Gesa Maschkowski (Bonn-im-Wandel),

Edith Wichmann (Transition Bielefeld)

*************************************************************************************************************************

Hier findet Ihr die Charta im Wortlaut:

Transition Charta 1.0
Stand 04.09.2015

Unser Selbstverständnis

Wir verstehen uns als Teil der weltweiten Transition Bewegung. Transition bedeutet Übergang oder auch Wandel. Die Transition Bewegung ist ein selbstlernendes Netzwerk, das den Wandel zu einer lebensbejahenden, nachhaltigen und gerechten Gesellschaft mit Kopf, Herz und Hand angeht. Wir gehen davon aus, dass in jedem Menschen der Wille zum Guten, die Kraft und die Kreativität für den Wandel steckt. Unsere Bewegung lebt von dem gemeinsamen Experimentieren, Austauschen und Lernen.

Unsere Werte

  • Achtsamer Umgang mit der Erde
  • Achtsamer Umgang mit den Menschen
  • Gerechtes Teilen

Unsere Ziele

Um diese Werte zu leben, setzen wir uns für einen umfassenden Gesellschafts- und Kulturwandel ein. Wir wollen die Menschenrechte der heutigen und der zukünftigen Generationen achten, klima- und menschenfreundlich leben, wenig abhängig von nicht erneuerbaren Rohstoffen und resilient, das heißt widerstandsfähig, sein.

Die Transition Bewegung möchte Menschen dafür begeistern, ermutigen und unterstützen, eine positive Zukunftsvision zu entwickeln und diesen Wandel selbst zu gestalten. Die Lösungen und Ideen zur Umsetzung der Vision sind vielfältig.

Unsere Strategien

  • Wir fragen, was wir für ein gutes Leben und für den Wandel brauchen (bedürfnisorientiert).
  • Wir befähigen uns als Bürger, Gruppen und Gemeinden, diesen Prozess selbst in die Hand zu nehmen (selbstermächtigend).
  • Wir gestalten den Wandel mit dem Kopf auf der Ebene des Bewusstseins, mit dem Herz auf der Ebene der Gefühle und mit der Hand durch praktisches Tun (ganzheitlich).
  • Wir gehen davon aus, dass wir für den äußeren Wandel einen inneren Wandel brauchen. Wir können nur für die Erde sorgen, wenn wir auch für uns selber sorgen (achtsam).
  • Eine wichtige Grundlage unserer Arbeit ist die Entwicklung von positiven Zukunftsvisionen (optimistisch und positiv).
  • Wir nutzen die Kraft des Handelns, um das Vertrauen in unsere Fähigkeiten und unsere Wirksamkeit zu stärken (selbstwirksam).
  • Wir gehen davon aus, dass wir gemeinsam mehr erreichen können als alleine, in unserer Initiative und auch mit anderen Gruppen und Netzwerken (gemeinschaftlich).
  • Uns ist es wichtig, die Vielfalt zu fördern, darunter verstehen wir Vielfalt des Lebens, der Menschen, der Wege und Lösungen für den Wandel (vielfältig).
  • Wir sehen die Notwendigkeit, unsere Widerstandsfähigkeit (Resilienz) zu verbessern und zwar in allen Bereichen. Dazu gehören eine sinnvolle Re-Lokalisierung der Energie- und Nahrungsversorgung und die Stärkung der lokalen Wirtschaftskreisläufe.

Unsere Herangehensweise

  • Wir heißen jede/n willkommen (einladend und inklusiv).
  • Wir gehen davon aus, dass jede/r an ihrem und seinem Ort etwas tun kann, und jede/r etwas beizutragen hat (eigenverantwortlich).
  • Wir schaffen Gelegenheiten und Räume, damit Menschen mit sich selbst und ihrer Mitwelt in Verbindung treten können (verbindend).
  • Wir entwickeln auf der Basis von positiven Zukunftsvisionen konkrete Projekte vor Ort und fangen schon mal an, sie umzusetzen (tatkräftig).
  • Wir unterstützen Einfühlung und Mitgefühl durch Erkenntnisse und Übungen aus der Psychologie des Wandels und der Tiefenökologie.
  • Wir nutzen Werkzeuge und Methoden, um den Zusammenhalt und das Wohlbefinden in Gruppen zu fördern. Dazu gehört Zeit zum Träumen, Planen, Tun, Feiern und Würdigen von Erfolgen und Fehlern (ermutigend und vertrauensbildend).
  • Wir kooperieren mit Initiativen aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft, die den Gesellschaftswandel unterstützen wollen (kooperativ).

Unser Platz: Transition als Teil einer Weltbürger_innenbewegung

Wir verstehen uns als Teil einer weltweiten Graswurzelbewegung, die sich für Klima- Gerechtigkeit, Menschenrechte, Ressourcen- und Umweltschutz einsetzt. Gegenüber Parteien und Religionen sind wir neutral. Wir wertschätzen die Arbeit anderer Initiativen, dazu gehören zum Beispiel

Ziel und Hintergrund

Ziel dieser Charta ist es,

  • einfach und verständlich zu erklären, was die Transition Bewegung ausmacht
  • einen Minimalkonsens herzustellen auf den sich alle leichten Herzens einigen können, die sich als Teil der Transition-Bewegung verstehen

Mehr dazu siehe Dokument Erläuterungen.

Arbeitsgruppe Transition Charta des Transition-Netzwerk e.V.
(in alphabetischer Reihenfolge)
Anaim Gräff, Tübingen im Wandel;

Friedhelm Hürten und Gesa Maschkowski, Bonn im Wandel,

Edith Wichmann, Transition Town Bielefeld;

Mitinitiatorin: Rahel Schweikert, Kiezwandler Berlin

 

 

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Anhänge:

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion

Folgende Rückmeldungen zur Charta haben uns auf dem Netzwerktreffen erreicht:

Rückmeldungen zur Charta auf dem NWT 2015

 

Hiervon wurden übrigens die Punkte 3,4,5 und 10 bereits berücksichtigt.

 

Zu: Selbstverständnis

 

  1. Begriff: „Nachhaltig“ = Begriff ist in der Diskussion, wird von einigen Umweltschützern als nicht mehr ausreichend empfunden, fasst er wirklich zusammen, was wir meinen?        Alternative: „zukunftsfähig“
    angeregt von: ?
  2. Begriff: „hierarchiefrei“ = fehlt, sollte vielleicht noch betont werden?
    angeregt von: ?
  3. Begriff: „Inklusion“ = sollte als Begriff auftauchen, es gibt dazu eine Definition der UNO (Inklusion aller Benachteiligten)

angeregt von: Andreas Sallam

 

Zu: Werte

 

  1. Begriffe: nur „Erde“ und „Menschen“ = wo kommen die Mitgeschöpfe vor? = Alternative: „Mitwelt“
    angeregt von: Kariin und ?
  2. Begriffe: „Widerstandsfähigkeit/Resilienz“ = Begriffe benutzen, die nicht gegen etwas gerichtet sind, sondern ausdrücken, wofür wir einstehen (Positiv)
    = Alternative „Thrivability“
    angeregt von: Michael Unterhalt
  3. Begriffe: „Frieden/friedlicher Umgang“ = taucht nicht auf, sollte noch betont werden
    angeregt von: ?
  4. Begriffe: „klima- und menschenfreundlich leben, wenig abhängig von fossilen Rohstoffen“ = ist „k.  u. m.freundlich“ ausreichend?
    angeregt von: Michael Unterhalt
  5. Vision kurz und prägnant formulieren ohne gleichzeitig Ziele einzubinden
    Aus der Vision leiten sich dann Ziele, Werte, Projekte ab
    angeregt von: Claudia Kratzer aus Nürnberg

 

Zu: Strategien

 

  1. Begriff: „Bürger/Bürgerinnen“ à passt der Begriff, ist er eigentlich eindeutig definiert, schließt er nicht z.B. Flüchtlinge, Staatenlose u. a. aus? S.a. Unser Platz:

Weltbürgerbewegung (es müsste außerdem WeltbürgerInnenbewegung heißen)
angeregt von: Claudia Kratzer

 

Zu: Unser Platz…

 

  1. Bewegungen / Organisationen, die noch genannt werden sollten:
    - GEN (Global Ecovillage Network)
    - venro, oxfam, gepa (Fairer Handel, Verteilungsgerechtigkeit)

Angeregt von: Andreas Sallam

Allgemein

 

  • ein Glossar einzufügen, um Begriffe zu erklären, die unterschiedlich besetzt sein können.
  • Logo und Transition URL sollte in der Charta stehen
  • Allgemeiner Einwand von mehreren TeilnehmerInnen, ob wir tatsächlich in Begriffsdiskussionen einsteigen wollen.
  • Sollen einige Teile der Charta als unveränderbar gekennzeichnet werden?

Leider konnte ich nicht dabei sein, weil ich das Wochenende schon anderweitig verplant hatte, als ich von dem Termin erfahren habe. Aber ich freue mich, dass ihr da schon was sehr schönes zusammengebastelt habt. Ich finde den Text schon sehr gelungen!

Eine Sache stört mich aber etwas, nämlich die Personen-Bezeichnungen, die sehr unterschiedlich ausfallen: Einmal "Bürger" (Seite 2, oben), dann "jede/r an ihrem und seinem Ort" (Seite 2, unten) und dann "Weltbürger_innenbewegung" (Seite 3, oben). Ich fände es sinnvoll, das einheitlich zu halten und plädiere für die konventionellen Formen, also "Bürger", "jeder in seinem Ort" und "Weltbürgerbewegung" (oder ganz neutrale Formulierungen, wie das im Rest des Dokuments gut durchgehalten wurde).

Warum? Geschlechtsneutrale Sprache ist nicht unbedingt unser Kernanliegen, möglicherweise von etlichen Leuten noch nichtmal überhaupt ein Anliegen. Zudem wird das immernoch sehr kontrovers in unserer Gesellschaft und meines Erachtens auch innerhalb der Transitionbewegung, diskutiert. Da wir auch die Zusammenarbeit mit konservativeren Gruppierungen anstreben, sollten wir Leute, denen solche Schreibweisen sauer aufstoßen, nicht bereits in der Charta vor den Kopf stoßen. Es entspricht dann auch nicht mehr dem Wunsch nach einem Minimalkonsens.

Finde die Charta einen sehr wichtigen Schritt - herzlichen Dank!

Anmerkung: Finde die Übersetzung "Gerechte Teilhabe" besser als "gerechtes Teilen"

Liebe Alle, liebe Charta-AG,

ich war dabei, als wir die Charta willkommen geheißen haben und kann nur sagen: Es war sehr berührend. Die Charta spricht mir aus der Seele! Was für ein schöner Sinn, an dem ich meine Lebensweise orientieren mag.

Ein paar Nuancen würde ich ändern. 

Unsere Werte - ich finde auch, dass hier Tiere, Mitwesen, die Mitwelt erwähnt werden sollten.

Matthias Vorschlag "gerechte Teilhabe" finde ich ebenfalls gut.

Auch auf das Thema Gender würde nochmal ein Augenmerk legen.

Beim letzten Punkt "Unser Platz" würde ich in der Passage von "Wir verstehen uns als Teil einer weltweiten Graswurzelbewegung" noch hergänzen mit "und als Teil der weltweiten Transition Bewegung, deren Prinzipien in unserem Wirken für uns bindend sind" und auf den Link dazu verweisen: https://www.transitionnetwork.org/about/principles

Das war auch gestern bei einer KoKreis-Telko Thema.

Weiteres demnächst!

Vielen herzlichen Dank nochmal für die gute Arbeit :-)

Zwei Links funktionieren nicht. Hier die aktuell passenden:

  1. http://www.be-the-change.de/die-initiative/unsere-werte - Bindestrich fehlt
  2. http://www.diekonvivialisten.de/manifest.htm#download

Anmerkung:

Der Link zu den Menschenrechten finde ich persönlich nicht so sympathisch - wer steckt dahinter? http://www.unric.org/de/menschenrechte/16 hingegen erscheint mir hochoffiziell.

Soweit mein Mini-Feedback in aller Kürze.

Schön, dass ihr euch so viel Mühe mit der Verschriftlichung eines gemeinsamen Grundverständnisses macht. Es gibt mir Hoffnung. Danke. Persönlich freut mich, dass mein Herzenswunsch nach innerem Wandel und achtsamen Umgang untereinander explizit erwähnt wird.

Herzliche Grüße aus Aachen

Andreas

- Mitinitiator der Lebwendig-Initiative und Aktivist bei Transition Town Aachen -

Hallo zusammen

grundsätzlich finde ich die Caharta gut. Mir ist spontan folgendes aufgefallen, das ich ändern würde:

Unsere Strategien

  • Wir fragen, was wir für ein gutes Leben und für den Wandel brauchen (bedürfnisorientiert).
Diese Schlüsselbegriffe würde ich nicht am Schluss, und in Klammer, sondern zuerst schreiben.
also:
 

Unsere Strategien

  •  bedürfnisorientiert - Wir fragen uns, was wir für ein gutes Leben und für den Wandel brauchen.
eigentlich wäre da noch besser Bedarfsorientiert?
 
etc. so weiter in den Beispielen.
Denn etwas in Klammer, aber fett, ist ein Paradoxum. Ausserdem sollten die Schlüsselberiffe am Anfang stehen, da sie leicht zu merken sind.
Ich bin auch der Meinung, dass die Vision kurz und einprägsam sein sollte. Sie darf aber durchaus Ziele enthalten.
Vielleicht etwas in dem Stil:
"Wir arbeiten gemeinsam kreativ und experimentell auf eine bessere, friedliche Zukunft hin. Wir streben eine genügsame, resiliente Lebensweise an, welche soziale Gerechtigkeit, sowie Achtung im Umgang mit allen Lebewesen beinhaltet. Schonender Umgang mit Ressourcen, miteinander und voneindaner lernen, in gegenseitiger Wertschättzung sind ebenfalls Teil unserer Philosophie."
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Brigitta
Transition Bern

Zunächst: Danke! Für diesen tollen Entwurf einschließlich der Erläuterungen. Eine qualitativ enorme Leistung und danke, dass ihr euch die Zeit gegeben habt, die diese Aufgabe brauchte  ...

Zu „Transition Charta 1.0“ vom 04.09.2015, Seite 1 „Unsere Werte“ und

zu den Erläuterungen vom 12.09.2015, Seite 1 „Erläuterungen der drei Grundwerte“:

Ich konnte es nicht ganz vermeiden, dass ich Phasen der Erarbeitung der Charta durch „die Nähe zu Anaim“, die nun mal an dem Entwurf der Charta mitgewirkt hat, hautnah miterleben durfte. So auch die Diskussion, ob man zu zwei der drei Grundprinzipien das Wort „achtsamer Umgang“ oder eher doch „liebevoller Umgang“ nehmen sollte. Und tatsächlich passierte es mir, was wohl vielen passiert … man findet liebevoll ganz nett, eventuell auch gewagt und nach einer Weile fügt man sich dem Gedanken, sich von liebevoll und seiner Verwendung wieder zu verabschieden, weil man der Annahme unterliegt, es tendiert in die eso bis spirituelle Ecke. Wohl noch nicht ganz stimmig, weil wir in unseren Reihen durchaus nicht wenige Spirituelle haben und damit ja hoffentlich auch kein Problem darin sehen – denn Transition zeichnet sich durchaus zunächst durch seine Heterogenität einerseits und Integrität anderseits ja aus …

Dann stieß ich neulich auf Erich Fromm, den deutsch – amerikanischen humanistischen Psychoanalytiker (wohl auch deshalb, weil sich in Tübingen ein „Erich Fromm Institut“ gegründet hat – gleich neben dem „Weltethos – Institut“ … wohl kein Zufall), der beachtliche Publikationen schrieb (Die Kunst des Liebens aus dem Jahre 1956 sowie 1976 Haben oder Sein ).

Unter anderem hat Erich Fromm folgendes geschrieben:
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Fromm

...sich mit anderen Menschen zu vereinigen dient dem Einzelnen als wichtigstes Mittel, die Zufälligkeit und Einsamkeit seiner Existenz regulieren zu können. Zu sich selbst und anderen ein Gefühl der Bezogenheit zu entwickeln ist somit nicht nur ein menschliches Grundbedürfnis, sondern überhaupt Voraussetzung für seelische Gesundheit.

Die höchste Erfüllung bietet in dieser Hinsicht die Liebe: Sie ist der einzige Weg, „mit der Welt eins zu werden und gleichzeitig ein Gefühl der Integrität und Individualität zu erlangen“. In der Liebe vereinigt sich der Mensch mit einem anderen Wesen, bewahrt jedoch gleichzeitig die Integrität des eigenen Selbst, also seine Gesondertheit. Die Liebe zwischen zwei Menschen in der Partnerschaft entsteht permanent von neuem durch die transzendente Polarität von Getrennt-Sein und Vereinigung. Zudem besteht der individuelle Egoismus in so geringem Maße, dass die Bedürfnisse des anderen als genauso wichtig wie die eigenen empfunden werden.

und ...

in der „Die Kunst des Liebens“:
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kunst_des_Liebens

„ … neben der Beherrschung der Theorie, die er im 2. Kapitel – dem größten Teil des Buches – behandelt, und der Praxis der Liebe, der er das 4. und letzte Kapitel widmet, nennt Fromm noch ein weiteres konstitutives Element: Der Liebe müsse der höchste Stellenwert im Leben eingeräumt werden, vor Erfolg, Prestige, Geld und Macht.

oder …

„ ...Geteilte Freude ist doppelte Freude.“ Darüber hinaus enthalte die Liebe des aktiven Charakters auch die Elemente der Fürsorge, Verantwortungsgefühl, Achtung vor dem Anderen und Erkenntnis. Fürsorge umschreibt Fromm wie folgt: „Man liebt, wofür man sich müht, und man bemüht sich für das, was man liebt.“ Achtung vor dem anderen sowie Erkenntnis gehören zusammen und geben die Fähigkeit, jemanden so zu sehen, wie er in seiner Individualität ist; jemanden so gut zu kennen, dass man weiß, wie er sich fühlt, auch wenn er etwas anderes sagt, und schließlich sogar das Wissen um den Grund seines Gefühls.

In einer anderen Aussage beschreibt er, dass die tiefe Verbindung zur Natur nur durch die Fähigkeit zur Liebe wieder erreichbar wäre …

Man könnte noch viel zitieren und die Verbindung zur Tiefenökologie – auch von Joanna Macy herstellen, über den ganzheitlichen Ansatz von Transition reden und der Notwendigkeit von Differenzierung und Tiefe  oder warum wir Herz- u. Seelegruppen und innerer Wandel so wichtig finden und und und … ich erspare mit dies an dieser Stelle und plädiere für folgende Formulierung der drei Grundwerte:

liebevoller Umgang mit Natur und Kosmos

liebevoller Umgang zwischen den Menschen

faires TeilSein am gesellschaftlichen Reichtum

  1. Ich denke, wenn wir in der Begründung uns IN Transition auf Joanna Macy und Erich Fromm berufen, ist dies mehr als ausreichend.

  2. Es stellt eine erweiterte Differenzierung und Tiefe zu den Grundwerten der Permakultur und ist so Transition eigen und dadurch sehr passend

Klaus Gräff, Transition Initiative Tübingen, der 31.10.2015

... als pdf

Klaus Gräff (Transition Initiative Tübingen)

... als pdf

Klaus Gräff (Transition Initiative Tübingen)

Anhänge:

Hier noch eine Anmerkung von Ingo Frost, damit sie nicht untergeht


wir haben bei unserem Berlin-BrandenburgTreffen die Charta besprochen. Sie hat große
Zustimmung erhalten, allerdings kam eine wichtige Rückmeldung: Mindestens eine Initiative setzt voll auf
Nachbarschaft um Transition in der Großstadt anzugehen. Der Begriff Nachbarschaft kommt
jedoch gar nicht in der Charta vor. Gerade Transition Streets arbeitet ja stark nachbar-
schaftlich - habt ihr den Begriff bewusst nicht aufgenommen?
LG,
Ingo

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