Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Ich habe letzte Woche von Mittwoch bis diesen Montag, also jeden Tag, an dem die Sonne schien, mit unserem (Thomas und meinem) neuen Solarkocher gekocht, lauter normale Mittagessen, die ich sonst auch koche. Es hat alles prima geklappt, bis auf Bratkartoffeln, die waren mir noch nicht kross genug. Da man nur einen Topf oder eine Pfanne gleichzeitg darauf stellen kann, muss man allerdings gut planen, in welcher Reihenfolge man kocht.Außerdem muss man möglichst schwarze matte Töpfe und Pfannen benutzen.

Wie kocht man zum Beispiel Kartoffeln mit Kohlrabi und Leberkäse?

Erst einmal setzt man die Kartoffeln auf den Kocher, bis sie kochen. Dann stellt man den Topf in eine Kochkiste, d.h. z.B. einen Karton, in dem eine Decke ist, und deckt ihn mit der Decke zu. Als nächstes kocht man ebenso die Kohlrabi auf dem Kocher an und setzt sie in die Kochkiste. Alles gart in der Kiste weiter. Die Sauce dazu habe ich in einem extra Topf gemacht und nachher hinzugefügt. Dann habe ich in einer Pfanne auf dem Solarkocher den Leberkäse gebraten. Nach dem Garen Kartoffeln und Kohlrabi abschütten und fertig ist das Essen.

Allerdings dauert es auf diese Weise länger zu kochen, da man ja nicht mehrere Dinge gleichzeitig ankochen kann.

Jedes Essen hat aber genau wie immer geschmeckt. Am Sonntag habe ich in einem speziellen Behälter selbst Brot gebacken. Auch das war o.k..

Seitenaufrufe: 1

Antworten auf diese Diskussion

Hallo Martina,

wie schön, daß du mitschreibst. Thomas hatte weiter unten schon mal auf euren Blog und den Kocher hingewiesen.

Ob man ihn wohl auch aus anderen Materialien nachbauen kann?

RSS

Aus Wikipedia.org: Was sind Transition Towns / Initiativen?

Im Rahmen des Transition Town Movement (etwa "Bewegung für eine Stadt des Übergangs/Wandels") proben seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die Bewegung, initiiert von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins, lässt sich dem v.a. in den USA weit verbreiteten Gedanken des "Eco-Communalism" zuordnen, einer Umweltphilosophie, die angesichts schwindender Rohstoffe und negativer ökologischer Auswirkungen der Globalisierung die Idee des "einfachen Lebens", der Regional- bzw. lokalen Wirtschaft sowie der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung propagiert. Eine wichtige Rolle spielen auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch allgemein-gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, so effizient und energiesparend zu funktionieren wie ein natürliches Ökosystem.

© 2013   Erstellt von Gerd Wessling.

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen