Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Auf der diesjährigen (Un-)Konferenz in Bielefeld/Oerlinghausen widmeten sich mehrere Workshops dem Thema „Transition in der Großstadt“. Es wurden Protokolle zu einzelnen Workshops angekündigt.

In der Zwischenzeit verweise ich auf die Ergebnisse einer Online Konferenz im Juli 2011 sowie eines Workshops im Rahmen der Konferenz im November 2010.

Online-Konferenz: Entwicklung von Transition-Initiativen in Städten
Gepostet von Rolf am 10. Juli 2011

Am 4.7. haben sich 15 Menschen aus 9 städtischen Transition-Initiativen in einer zweieinhalbstündigen Online-Konferenz getroffen. Wir wollten uns darüber austauschen, was schon in unseren Initiativen gut läuft und wo die Herausforderungen liegen.
Weiterlesen: http://www.transition-initiativen.de/forum/topics/onlinekonferenz-e...

Erfahrungen aus Transition Town-Initiativen in Deutschland
Gepostet von Ingo am 20. Dezember 2010

Diese kleine Wissenslandkarte ist im Rahmen eines Workshops von Ralph Böhlke und mir (Ingo) bei der ersten deutschsprachigen TT-Konferenz in Hannover 2010 entstanden und basiert auf Erfahrungen verschiedener TT-Initiativen in Deutschland.
Weiterlesen: http://www.transition-initiativen.de/profiles/blogs/erfahrungen-aus...

Tags: Initiativen, Stadt

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Antworten auf diese Diskussion

Die Grossstadt ist notgedrungen auch mein Thema. Wurde auch über die Größe gesprochen?

Ich hatte mal ausgerechnet: 1000000 Einwohner * 1000 qm (min Selbstversorgung?) = 1.000.000.000 qm = 100.000 Hektar. Bei einer Größe der Stadt von 10*10 km = 10000m*10000m = 100.000.000 qm = 10.000 Hektar heisst das: für Selbstversorgung wird die zehnfache Fläche der Stadt benötigt ... Nur ein Zahlenspiel ..., es könnten auch 300qm reichen? 

Die Fläche steigt zum Glück quadratisch, d.h. wenn man um die Stadt herum jeweils 10km (quadratisch, 8 Kästchen um Zentralkästchen) hat und die 10km2 des Kerns systematisch für Anbau nutzt, dann ernährt das grob die Stadt (bei extrem intensiver, manuellem Anbau durch alle Bewohner). Für mich ist es also wichtig, dass so etwas, was ich habe (Acker 3 Minuten von der Arbeit) systematisch (d.h. mit einem Volumen von vielen hunderttausenden von Arbeitnehmern) möglich wird. Dazu müssen die Arbeitsplätze raus aus der Stadt und direkt bei den Arbeitsplätzen müssen Gärten sein: sonst ist das praktisch nicht darstellbar. Dito für Kita-Plätze und Gärten. Einen langen (und mit dem Rad noch längeren) Weg kann man im realen Leben machen, zwei nicht.

 

Jonas, ich finde Deine Ausführungen sehr interessant!

Zur Untermauerung hier auch noch mal der Link zu einer Studie über die Krisenfestigkeit von verschiedenen Regionen in Deutschland: http://www.transition-initiativen.de/profiles/blogs/krisenfestigkei...

Petra, super Studie, kannte ich noch nicht!

Dann kann ich mich in Hamburg ja zurücklehnen ;)

Zu Jonas' Zahlen muss man natürlich sagen, dass die alle von der Grundannahme ausgehen dass 1000 qm zur Selbstversorgung benötigt werden. Diese Zahl ist relativ aus der Luft gegriffen nehme ich mal an. Mit entsprechenden Methoden ist eine Selbstversorgung auch auf 1/3 dieser Fläche möglich.

Ich habe zwei Bücher:

  • Auf 300qm Gemüseland den Bedarf eines Haushalts ziehen
  • Mini-Farming, Autark auf 1000qm

Gemüsebedarf versus Autarkie. Langfristig muss es natürlich die Autarkie sein (denn ohne Öl kommt schlicht nichts mehr von aussen), aber man muss anfangen. 

Für die 30qm Krautgarten werden von der Krautgartenverwaltung ca. 2-3 Stunden Arbeit pro Woche angesetzt (meine Erfahrung: im Frühjahr mehr, im Herbst weniger). Das war einfach, quasi nur angenehme Freizeit nach der Arbeit. Nächste Saison mache ich 60qm. Das wird dann schon Arbeit, wo ich mich auch um Lagerung und Einmachen kümmern will (d.h. anfangen will, das zu lernen). Bei 120qm muss man sich als 40-Stunden-Normalo vermutlich schon was überlegen ... 

Info zu den Krautgärten: http://www.transition-initiativen.de/group/ttmuenchenstadt/forum/to...

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Aus Wikipedia.org: Was sind Transition Towns / Initiativen?

Im Rahmen des Transition Town Movement (etwa "Bewegung für eine Stadt des Übergangs/Wandels") proben seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die Bewegung, initiiert von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins, lässt sich dem v.a. in den USA weit verbreiteten Gedanken des "Eco-Communalism" zuordnen, einer Umweltphilosophie, die angesichts schwindender Rohstoffe und negativer ökologischer Auswirkungen der Globalisierung die Idee des "einfachen Lebens", der Regional- bzw. lokalen Wirtschaft sowie der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung propagiert. Eine wichtige Rolle spielen auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch allgemein-gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, so effizient und energiesparend zu funktionieren wie ein natürliches Ökosystem.

© 2012   Erstellt von Gerd Wessling.

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