Hallo zusammen,
ja, es ist ruhiger geworden um die Transition Town Initiative in Köln.
Ich denke, dass es insbesondere daran liegt, dass sich bislang keine Kerngruppe mit Leuten gefunden hat, die sich dauerhaft und regelmäßig treffen wollen, um der Initiative eine gewisse Struktur zu geben und die Initiative voranzubringen.
Links mit Infos zu Veranstaltungen oder interessanten Beiträgen werden aktuell überwiegend auf die facebook-Seite gepostet: https://www.facebook.com/Transition.Town.Initiative.Koeln
Alle die, die bei facebook bewusst keinen account haben, können dann zwar passiv mitlesen. Sie können sich aber nicht an Diskussionen beteiligen.
Alle, die diese Nachricht hier lesen, können ja mal schauen, ob sie wieder frische Energie in diese Gruppe bringen wollen. Dazu kann dann auch gehören, sich zu überlegen, welche Kommunikations-Kanäle genutzt werden können bzw. sollen.
Einen ersten Anlauf dazu gab es schon mal: https://docs.google.com/document/d/1hZdxsXnJjqlcF7dY7Da5bT8SCHHsREF...
Falls wir vorher nichts mehr voneinander hören, wünsche ich Euch allen auf diesem Wege schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Viele Grüße,
Petra
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Permalink-Antwort von Marén am 21. Dezember 2011 um 1:12pm Hallo alle!
Ja, auch wenn facebook nicht das repräsentiert was sich alle wünschen, hat es den Vorteil der extrem einfachen Kommunikations- und Organisationsmöglichkeiten ;) im Gegensatz zu anderen Medien.
Petra das Leute sich nicht dauerhaft und regelmässig treffen "wollen" sehe ich anders, es ist oft auch so, das sich nicht jeder ehrenamtlich so viele Stunden einbringen kann.
An alle die wollen und können: Organisiert euch! ;)
Ebenso eine frohe Zeit an alle
Marén
Permalink-Antwort von Karsten Behr am 21. Dezember 2011 um 5:39pm Hallo Miteinander, nach nun einem längeren Zeitraum des Mimachens, Organisierens und Verzweifelns an und bei der TransitionTownIni.-Köln ziehe ich folgendes Fazit:
Es fehlen ganz einfache und bodenständige Menschen, die ganz einfach aber effektiv Projekte umsetzen.
Ich weiss, dass wird nun wieder nicht gerne gehört, aber ich halte die gegenteiligen Meinungen aus. Mein Eindruck ist, dass es in Köln so abläuft: Man macht sich schick um cool gestylt mit iPhone im Ohr und Latte in der Hand, durchaus mit schlechtem grünen Gewissen und bereit "etwas zu tun" TransitionTown zu spielen. Wie in einer soap. Viell. liegt es daran, dass Köln so medial sei? Und dann: Keine Zeit !! Ja, sorry, wir haben ja alle keine Zeit, aber eine neue Mailingliste, das kriegen wir hin! Super! Damit sind wir schön informiert und sehen mal eben so zwischen avaaz und foodwatch bei der TransitionIni. nach. Wundern uns, dass da garnix im Angebot ist. Seltsam aber auch. schliesslich war man doch beim letzten Treffen (immerhin) und hat eins in zwei Wochen wieder vereinbart. GrübelGrübel.
Nachdem ich nun den Film x-mal sah, das Buch gelesen habe und zig Inis sehen konnte, weiss ich eins:
TransitionTownMovement braucht einen ORT wo TransitionTownMovement stattfindet - und zwar 7 Tage die Woche á 24 Stunden am Tag.
Es ist eine Entscheidung !! Nimmst du die blaue oder die rote Pille ? In Köln lecken mal viele an der Pille, die das Leben wirklich verändern kann, schnuppern mal am Kaninchenbau - aber haben dann keine Zeit, müssen "noch was anderes erledigen, müssen noch einkaufen, müssen dringend nach Haus an die Arbeit, haben TERMINE !!!".
So geht das nicht.
Die Bewegung braucht einen ORT, braucht einen festen Boden - am besten mitten in der Stadt. Das ist der allererste Punkt!! Auf diesem Boden kann sich etwas entwickeln, können sich "ständige Vertretungen" ansiedeln, müssen 24 Std. am Tag Leute vor Ort sein - als Ansprechpartner, als Beschützer, als MACHER.
Bevor es in Köln jedoch soetwas geben wird, werden eher findige RTLer die TransitionTowners als BilloVorabendserie produzieren, zwischen Bauer sucht Frau und dem Trödelking. Das ist einfach Köln - das bleibt Köln.
Wer wirklich TransitionTown leben will, sollte aus Köln weg ziehen . Die Liste anderer Initiativen ist hier auf der Seite zu finden.
Das Argument, es hätten halt nicht alle soviel Zeit wie ich, weil ich Erwerbstätigkeitslos bin und das Nichtbedingungslose Nichtgrundeinkommen H4 beziehe ist kalter Kaffee. Ich habe eben meine Entscheidung getroffen und die richtige Pille gefressen und die ist manchmal ganz schön bitter, aber in der Gesamtrechnung ein unschlagbarer Gewinn.
Wer im kommenden Jahr an einem wirklich interessanten TransitionTown-Projekt teilnehmen möchte, aber dies bei VOLLEM Einsatz und ohne Shopping-Slipper, kann mir gerne einen Hinweis auf sich selbst senden an karstenbehr@gmail.com.
Grüsse und Küsse an Alle, entschleunigte Tage und einen guten Flutsch wünscht
Karsten Behr
Permalink-Antwort von Petra am 21. Dezember 2011 um 8:03pm Karsten, es freut mich für Dich, dass Du endlich die für Dich „richtige“ Pille gefunden hast. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Projekt!
Permalink-Antwort von Karsten Behr am 22. Dezember 2011 um 7:51am Danke !! Du glaubst nicht, wie gut es tut !! Danke dir, das du diese Seite und auch andere Aktivitäten so gut unterstützt !! Ich wünsche Dir einen schönen Übergang nach 2012 !! Karsten
Im Westen nichts Neues - geht mal in den Osten (von Köln)
Schön, das mein Einwand gegen facebook unabhängig von jemanden anderes erneut vorgebracht wird.
Auch wenn z.B. nach der Nielesen-Regel nur 1-2 % (daueraktive) sind, so gibt es eine Vielzahl an Gruppen und Initiativen.
Das funktioniert aber nur Lokal, also im Veedel.
So haben wir im Osten von Köln, in Kalk, mit der Pflanzstelle einen der mobilen Gemeinschaftsgärten in Köln, was ja ein Element von tt ist.
Aktive in Kalk kämpfen aber auch gegen die NeoNazis, die gegen das AZ anmaschieren bzw. dieses wegmaschieren wollen, so wieder am 28.01.2012.
Dann droht uns das stadtweite Opfer der Hubschrauberbetriebsstatuion.
Allein diese Dinge ziehen Kraft und Engagement für eigenständige tt-Projekt ab.
Was auf Stadtebene aus meiner Sicht notwendig ist, ist bekannt und wird weiterhin ignoriert.
Kalk frei
MAnfred Kreische
Permalink-Antwort von Marcel Hövelmann am 7. Januar 2012 um 1:05pm Hallo an alle,
die ehemals als Gruppenseite bei Facebook angelegte Diskussions- und Informationsseite "Urban Gardening in Köln" ist umgezogen - und kann jetzt somit auch für "Nicht-Facebooker" eingesehen werden. Dies ist möglich unter:
http://www.facebook.com/pages/Urban-Gardening-in-K%C3%B6ln/27135767...
Gruß
Marcel
Willkommen bei
Transition Initiativen in D/A/CH
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