Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Vereinigung für ökologische Ökonomie

Informationen

Vereinigung für ökologische Ökonomie

Freiburg und Oldenburg

Website: http://www.voeoe.de/
Standort: #sonstige_gruppen
Mitglieder: 17
Neueste Aktivitäten: Mrz 14

Vereinigung für Ökologische Ökonomie

Logo der VÖÖDie Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ) ist eine deutsche wissenschaftliche Vereinigung, die sich für ökologische Grundsätze in der globalen Wirtschaft einsetzt.

Geschichte und Hintergrund Die Vereinigung für Ökologische Ökonomie wurde im April 1996 in Heidelberg von 50 Wissenschaftlern aus dem deutschsprachigen Raum gegründet. Die Wissenschaftler verband die Überzeugung, dass die Forderungen des UNO-Gipfels 1992 von Rio de Janeiro, überall eine wirklich nachhaltige Entwicklung einzuleiten, berechtigt sind und umfassend umgesetzt werden müssen.[1] Die Professorin für Volkswirtschaft Christiane Busch-Lüty initiierte die Gründung als deutschsprachige Sektion der International Society for Ecological Economics (ISEE). Aus der Erkenntnis heraus, dass Wirtschaftswachstum die falsche Antwort auf die damaligen ökonomischen Probleme ist, wollte die Vereinigung „strategisch handeln, um die Chance einer Veränderung der hochschulpolitischen Landschaft in Lehre und Forschung in ihrem Sinne zu nutzen”.[2]

Positionen Die VÖÖ ist der Ansicht, dass die klassischen ökonomischen Wissenschaften allein mit der sich hieraus ergebenden Reformaufgabe überfordert sind und schließen daraus: „Andere Wissenschaften, eine veränderungsbereite Politik und die kulturellen Kräfte der ganzen Gesellschaft werden gebraucht, um den notwendigen Wandel umzusetzen und zu gestalten.“[1] Bis zum Jahr 2010 konzentrierte sich die VÖÖ auf die Etablierung des Konzepts der Nachhaltigkeit in seiner ökologischen, sozialen und ökonomischen Perspektive.[3] Nach Meinung der VÖÖ gibt es keine Alternative zu Ablösung der ökonomischen Wachstumspolitik durch eine Postwachstumsökonomie.[1] Hierbei wird insbesondere der Begriff des „Nachhaltigen Wachstums” als Oxymoron kritisiert,[3] und die Bedeutung der Kombination von Öko-Effizienz, Konsistenz und Suffizienz betont.

Arbeit und Kooperationen Die VÖÖ arbeitet vor allem in themenfeldbezogenen Arbeitskreisen, in jährlichen Arbeitstagungen[4], Workshops und veröffentlicht Publikationen[5]. Zusammen mit anderen Vereinigungen und einigen Stiftungen vergibt die VÖÖ zweijährlich den Kapp-Forschungspreis für Ökologische Ökonomie an Nachwuchswissenschaftler. Seit Oktober 2010 unterstützt die VÖÖ über das Netzwerk Wachstumswende Studierende und Praktiker, die sich mit wachstumskritischen Fragen befassen.[6][7] Neben den Vorsitzenden Niko Paech und Gerhard Oesten sind weitere bekannte Mitglieder Adelheid Biesecker, Hans-Peter Dürr, Eva Lang, Gerhard Scherhorn und Beate Weber. Die im November 2010 verstorbene Ehrenvorsitzende Christiane Busch-Lüty ist Gründungsmitglied und Mitinitiatorin der Vereinigung.[12]  Die VÖÖ beziehungsweise ihre Mitglieder sind über vielfältige Vernetzungen und Kooperationen mit anderen gesellschaftlichen Gruppierungen und Institutionen verbunden. Die Vereinigung ist Mitglied in der International Society for Ecological Economics (ISEE), auf deren Ideen und Grundsätzen sie sich in ihrer Satzung ausdrücklich bezieht.[13] Weitere inhaltliche Verbindungen bestehen zur European Society for Ecological Economics (ESEE) sowie in Deutschland zur Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW), mit der bereits gemeinsame Tagungen organisiert wurden.[14] Im Rahmen der gemeinsamen Tagung 2003 wurde die „Heidelberger Erklärung zur Umsetzung und Weiterentwicklung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie” veröffentlicht.[15] Im Jahr 2010 begann eine jährliche Tagungsreihe mit dem Thema „Perspektiven einer Wirtschaft ohne Wachstum”.[4][16]

Weblinks (1) Webseite der VÖÖ (2) Literatur herausgegeben von der VÖÖ im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Literatur

Günter Strassert, Martin Dieterich, Frank Messner, Peter Finke: Ökologische Ökonomie. Ansätze zur Positionsbestimmung der Vereinigung für Ökologische Ökonomie. 1999.    

Jürgen Kopfmüller, Christiane Busch-Lüty, Eva Lang (Hrsg.): Wiedervorlage dringend: Ansätze für eine Ökonomie der Nachhaltigkeit. oekom verlag, München 2007, ISBN 978-3-86581-070-0, DNB 985198907 (Buch beim oekom Verlag).

Einzelnachweise

  1. a b c VÖÖ: Wir über uns und Leitbild
  2. In: Die Zeit. Nr. 18, 1996 (Online verfügbar).
  3. a b Peter Finke: Die VÖÖ am Scheideweg, abgerufen am 6. Oktober 2011
  4. a b VÖÖ: Tagungen
  5. Veröffentlichungen der VÖÖ
  6. Arbeitsgruppen der VÖÖ, abgerufen am 6. Oktober 2011
  7. Netzwerk Wachstumswende, abgerufen am 6. Oktober 2011
  8. Vorstand der VÖÖ
  9. Adelheid Biesecker bei nachhaltigkeit-neu-denken.de, abgerufen am 18. Oktober 2011
  10. Eva Lang auf den Seiten der Universität der Bundeswehr, abgerufen am 18. Oktober 2011
  11. beate-weber.de, abgerufen am 18. Oktober 2011
  12. Christiane Busch-Lüty auf den Seiten der VÖÖ
  13. PDF: Satzung der VÖÖ, §2
  14. Meilensteine der VÖW, abgerufen am 18. Juni 2011
  15. Heidelberger Erklärung 2003, abgerufen am 6. Oktober 2011
  16. Jubiläumstagung 2011 auf der Seite der VÖÖ, abgerufen am 6. Oktober 2011

Diskussionsforum

Postwachstumsökonomie, Vortrag von Niko Paech am Sonntag, 21.11.2010

Gestartet von Benjamin Best 21. Nov 2011. 0 Antworten

Vor genau einem Jahr, am 21.11.2010, hat Niko Paech bereits einen Einblick in die Konzepte einer Postwachstumsökonomie gegeben und Verbindungslinien zu Transition Town gezogen. Titel des Vortrags…Fortfahren

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