Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Hallo zusammen,

unsere Entdeckung in diesem Herbst ist, wie einfach es bei vielen Lebensmitteln ist, sie durch Trocknen haltbar zu machen, auch ohne irgendwelche stromverbrauchenden Geräte.

In der nächsten Gartensaison wollen wir das intensivieren, hier ist unser aktueller Stand:

http://gartentagebuch.blog.de/2010/10/11/tipp-lebensmittel-trocknen...

Tags: Lebensmittel, Solartrockner, trocknen

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Antworten auf diese Diskussion

Hallo Thomas,
wir haben in diesem Jahr angefangen mit dem Trocknen von Äpfeln - das Aufziehen auf Fäden war mir aber gleich zu mühsam und aufwendig.
Daher habe ich mir einfach einen Holzrahmen 50x50cm zusammengeschraubt und mit dem 1/4 eines Fliegengitter bespannt. Das ganze kommt jetzt immer einfach in unseren Heizungskeller auf den Warmwasservorratsbehälter (drüber eine alte Mullwindel, damit es nicht einstaubt). Und nach zwei bis drei Tagen haben wir prima durchgetrocknete Äpfel.
Und für nächstes Jahr plane ich den Bau eines Solardörrgerätes zunächst für die Familie, um Erfahrungen zu sammeln und später auch als Kurs für unsere Gruppe. Dafür bin ich im Moment noch auf der Suche nach guten und relativ einfach Bauplänen.
Hallo Freimut, gute Idee mit dem Warmwasserbehälter.

Wir werden uns für die nächste Saison den "Tunneltrockner" aus dem "Trocknen und Dörren mit der Sonne, Verlag ökobuch, isbn 978-3-936896-48-0" bauen. In dem Buch ist die Bauanleitung, im Internet ist sie eher nicht zu finden, weil das der Verlag nicht will.

Der Vorteil vom Tunneltrockner ist:

1.) Ich glaube, ein Tunneltrockner ist etwas leichter zu bauen als die herkömmlichen "Schränke" mit mehreren Einschüben.
2.) Während die Luft bei den Schränken durch die Ebenen aufsteigt, kühlt sie sich ab und nimmt Feuchtigkeit auf. Dadurch trocknets in den oberen Ebenen schlechter und man muss häufiger mal oben und unten umräumen, wenn mans gleichmäßig trocken haben will.
3.) Für den Tunneltrockner war ich mal in einem Workshop und kann zur Not die Heike Hoedt, die den Bauplan entwickelt hat, fragen :-)

Nachteil kann sein, daß der Tunneltrockner 2qm braucht, weil alles auf einer Fläche liegt, je nach Platzangebot kann das eng werden.

Wenn Du den Bauplan haben möchtest, Dir aber nicht gleich das ganze Buch kaufen willst, kann ich ihn Dir schicken, aber, wie gesagt, bitte nicht ins Internet stellen. Das Buch ist aber auch zur Übersicht ganz interessant und nicht sehr teuer. Wenn Du eine ganze Gruppe hast, lohnen sich die 14EUR auf jeden Fall.

Wenn wir diesen Winter ganz fleißig sind, bauen wir noch ein 1:2 verkleinertes Demonstrationsmodell vom Tunneltrockner für Vorträge. Die Heike Hoedt hat sowas und das fand ich extrem pfiffig. Die Heike wohnt übrigens in Süddeutschland an der Donau. Für Transitioner aus Süddeutschland könnte das eine Idee sein, sich das Ding live und in Farbe anzusehen, hier der entsprechende Link:
http://www.solare-bruecke.org/

Inzwischen gibts eine Bauanleitung im Internet. Unser Tunneltrockner ist jetzt die 2. Saison in Betrieb und hier zu bewundern:

http://gartentagebuch.blog.de/2012/05/31/lebensmittel-trocknen-tunn...

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Aus Wikipedia.org: Was sind Transition Towns / Initiativen?

Im Rahmen des Transition Town Movement (etwa "Bewegung für eine Stadt des Übergangs/Wandels") proben seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die Bewegung, initiiert von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins, lässt sich dem v.a. in den USA weit verbreiteten Gedanken des "Eco-Communalism" zuordnen, einer Umweltphilosophie, die angesichts schwindender Rohstoffe und negativer ökologischer Auswirkungen der Globalisierung die Idee des "einfachen Lebens", der Regional- bzw. lokalen Wirtschaft sowie der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung propagiert. Eine wichtige Rolle spielen auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch allgemein-gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, so effizient und energiesparend zu funktionieren wie ein natürliches Ökosystem.

© 2013   Erstellt von Gerd Wessling.

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