Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

„Man kann die Welt nicht mit einem Hobby verändern, aber mit einem neuen Lebensstil“

Interview mit Rob Hopkins, Initiator und Mitbegründer der Internationalen Transition Town Bewegung

Anfang September war Rob Hopkins für einige Tage in Deutschland. Das Wuppertal Institut hatte Rob als Speaker zur International Sustainable Transition Conference (IST) eingeladen, die im Rahmen des 25. Geburtstages des Wuppertal Instituts stattfand. Rob nahm sich außerdem noch Zeit für zwei Veranstaltungen, die wir Transitioner*innen organisiert hatten: eine „In Tra(i)nsition Town Tour“ und eine Podiumsdiskussion „Auf dem Weg zur Grünen Haupstadt Essen 2017“, die wir vom Transition Netzwerk gemeinsam mit Transition Town – Essen im Wandel sowie mit weiteren Transitioner*innen aus dem Ruhrgebiet, dem Bergischen Land und dem Emscherland organisiert haben. Rob hat den Besuch in Deutschland sehr genossen; seinen eigenen Bericht dazu findest Du auch auf seinem Blog („Exploring Transitions in Wuppertal“). 

Auch für ein ausführliches Gespräch mit Rob war noch die Zeit. Hier findest Du das komplette (auf Englisch geführte) Interview als Podcast verlinkt:

Außerdem habe ich im  Folgenden die wichtigsten Interview-Passagen essenziert auf Deutsch übersetzt (Achtung, nicht das komplette Interview, da wir für ein anderes Magazin die „Einführungsfragen“ transkribiert haben). 

Die Transition Town Bewegung feierte vor kurzem ihren zehnten Geburtstag. In den letzten zehn Jahren haben sich etwa 5.000 lokale Transition Initiativen in etwa 40 Ländern gegründet. Welches waren Deiner Ansicht nach die wichtigsten Lernerfahrungen der Transition Bewegung?

Das ist eine wirklich gute Frage, zu der ich im kommenden Jahr plane, ein Buch zu veröffentlichen. Als wir mit der Transition Town-Idee in Totnes gestartet sind, war uns klar, dass es eines von vielen Experimenten sein muss. Denn eins steht fest: Die umfassende gesellschaftliche Transformation, die erforderlich ist, um unseren Planeten wieder in Balance zu bringen und uns Menschen wieder in echten Kontakt mit unserer Mitwelt und uns selbst, ist eine enorme historische Aufgabe, die wir nicht allein in Totnes werden lösen können. Jede Transition Initiative (und natürlich auch weitere gleichgesinnte Initiativen) müssen das in ihrer eigenen Umgebung herausfinden, und wenn genügend Menschen an genügend Plätzen nach Lösungen suchen und sich auf eine Art Echtzeit-Experiment im realen Leben einlassen, dann kann es vielleicht klappen. Wir begreifen uns als großes lernendes Netzwerk, in dem wir uns mitteilen und voneinander lernen. Bei Transition Towns geht es mehr darum, gemeinsam zu experimentieren und sich dabei - aus Fehlern lernend - weiter zu entwickeln, als die eine große feststehende Lösung zu präsentieren.

Gesellschaftliche Transformation funktioniert nicht nach einem klaren Schema „A-B-C-D“, sondern ist sehr viel komplexer und erfordert unterschiedliche und vielfältige Herangehensweisen an den jeweiligen Orten, wobei sich oft auch Gemeinsamkeiten identifizieren lassen. Transition ist mehr ein fortwährender Prozess. Der Transitionforscher Luigi Rossi beschreibt es so, dass Transition Towns keine klassische Bewegung (= „Movement“) seien, sondern eher bewegend (= „a moving“). In der Transition Bewegung geht es nicht darum, eine Transformations-Blaupause zu schaffen, sondern diese fortwährend weiter zu entwickeln. Transition Towns erlernen quasi immer besser und immer mehr neue Ansätze zu integrieren, Komplexität zu reduzieren und neue Aktivisten zu involvieren. Relativ zu Beginn unserer Bewegung habe ich beispielsweise zwölf zentrale Schritte zur Gründung einer Transition Town Initiative in unserem ersten Buch, dem „Transition Town Kompendium“ (dt. Version das „Energiewende-Handbuch“) festgehalten. Noch heute wollen mich manchmal Leute darauf festnageln, aber sie waren eine Momentaufnahme, wie wir damals Transition Towns interpretiert haben. Die zentrale Schlüsselerfahrung von Transition Towns ist, dass sie ein Prozess sind, etwas Fließendes, sich fortwährend Veränderndes, sich evolutionär Entwickelndes.

Gruppenbild von der Interntionalen Transition Konferenz im September 2015 in Devon

Eine Erfahrung dabei ist auch, dass man nicht unbedingt eine große Gruppe braucht. Um eine entscheidende Veränderung zu bewirken, kann man auch in einer relativ kleinen Gruppe arbeiten. Sehr zentral dabei ist, wie die Gruppe miteinander umgeht. Eine Gruppe sollte Methoden entwickelt haben, wie man Burnout vermeidet, wie eine Gruppe sich erfolgreich führt. Denn Solarzellen auf Dächern zu installieren oder einen Gemeinschaftsgarten zu gründen ist verhältnismäßig einfach. Aber eine Gruppe zum Erblühen zu bringen, das ist eine große Kunst.

Ein wichtiges Lernfeld in der Zukunft ist meiner Ansicht nach auch, Modelle zu entwickeln, wie wir mit Transition-Town-Projekten Geld verdienen und zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln können. Denn nur mit einem Hobby werden wir die Welt nicht verändern können, wir müssen neuen Formen finden, unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Dazu müssen vermutlich einige von uns ihre Aversion gegenüber Geld ablegen und kreativ darin werden, Unternehmen zu gründen. In der Hinsicht können wir viel von der Social-Entrepreneur- und Startup-Szene lernen.            

 

An welche Momente innerhalb der Transition Town Bewegung in den vergangenen zehn Jahren denkst Du besonders gern zurück? Welches waren wesentliche Meilensteine?

Ich glaube, ich könnte den ganzen Tag darüber berichten, welche Erlebnisse für mich ganz besonders waren. Ein Highlight war es beispielsweise für mich, bei der Gründung einer Transition Town in den Favelas von Sao Paulo in Brasilien dabei gewesen sein zu dürfen. Ich saß an diesem Samstag Morgen an meinem Küchentisch und blickte in ein Zelt, in dem Rapper, Nonnen, Indigene mit roten Gesichtsbemalungen und Federn im Haar, Kinder und alte Menschen gemeinsam feierten und sich so freuten, Teil dieser Transition Town zu sein. Das war schon ganz besonders!

Ich freue mich auch natürlich sehr, dass es überhaupt so viele Transition Towns gibt – und dass es einige davon bereits seit so langer Zeit gibt. Wenn man sich mal daran erinnert, wie die die Occupy-Bewegung in 2011 rasant aufpoppte, um ein-zwei Jahre später wieder in der Versenkung zu verschwinden, dann finde ich das sehr bemerkenswert, dass wir offenbar ein Fundament geschaffen haben, dass Gruppen dauerhaft am Leben bleiben.  

Besonders war es für mich, auch die Premiere  des Films „Tomorrow“ im Dezember 2015 in Paris während des Weltklimagipfels zu erleben. Das war so ein Gefühl von: „Jetzt sind wir im Mainstream-Kino angekommen“, nachdem wir ja bereits die Filme „In Transition 1.0“ und “In Transition 2.0“ selbst produziert hatten und  Nils Aguilar den Film „Voices of Transition“ präsentiert hatte. Bemerkenswert auch die Tatsache, dass George Ferguson, der ehemalige Bürgermeister Bristols, sich sein komplettes Gehalt in der Lokalwährung Bristol Pounds hat auszahlen lassen und damit sich so sehr zu seiner Heimatstadt bekannt hat. Oder auch, das erste Mal ein lokales Unternehmerforum in London zu besuchen und festzustellen, dass die Idee auch dort funktioniert und nicht nur im kleinen Totnes mit seinen 10.000 Einwohner*innen. Oder auch der Abend, an dem wir mit der Band Westlife in einer TV-Show zusammen saßen und unsere Lokalwährung Bristol Pounds tauschten.   

Schnappschuss von der "In Tra(i)nsition Town Tour" im Gemeinschaftsgarten Siepental in Essen im September 2016

Eigentlich stehen wir mindestens einmal in der Woche im Transition-Network-Büro um irgendeinen Computer herum und freuen uns über irgendeine Neuigkeit, die wir zum Thema Transition Towns irgendwo auf der Welt entdecken. Zum Beispiel, dass sich in Ulan Bator in der Mongolei eine Transition Town gründen will oder aber in Maschhad, der zweitgrößten Stadt im Iran.

Ich glaube, dass ein Teil des Erfolgs von Transition Town damit zusammenhängt, dass Menschen auf der ganzen Welt diese Idee frei interpretieren und selbst organisiert agieren können. Wir haben eine Menge Vertrauen darin, dass Menschen auf der Welt ihre für sie jeweils richtige Adaption finden werden. Vor ungefähr sechs Jahren wurde ich einmal zu einer Veranstaltung von sehr erfolgreichen Unternehmer*innen eingeladen, einem Investoren-Meeting. Als ich dort die Idee der Transition Town-Bewegung präsentierte, reagierte einer der Unternehmer: „Was Sie mit Transition Towns gemacht haben, ist eine sehr kraftvolle Marke kreiert und sie dann lizenzfrei und ohne Kontrolle an alle Menschen freigegeben haben. Das ist in unternehmerischer Denke der komplette Wahnsinn. Aber offenbar scheint das ja zu funktionieren!“ Genauso ist es, und offensichtlich ist das ein Grund des Erfolgs von Transition Towns…

 

Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Paris (COP21) hast Du gemeinsam mit dem Transition Network insgesamt „21 Stories of Transition“ gesammelt, die Beispiele zeigen, wie Menschen auf der ganzen Erdball aktiv werden, und sich für eine bessere Welt einsetzen. Welche dieser Beispiele haben Dich besonders berührt und von welchen Beispielen denkst Du, dass sie besonders wirkungsvoll sind?

Aus den hunderten Transition-Geschichten, die uns im vergangenen Sommer zugeschickt worden sind, haben wir insgesamt 39 Geschichten in 15 verschiedenen Ländern herausgefiltert (Anm: mit teilweise gleichen Projekten, daher sind es insgesamt 21 Geschichten). Bei dieser Summe fällt es mir sehr schwer zu sagen, welche Geschichten ich besondes hervorheben würde. Insgesamt haben wir in unserer Gesellschaft ja die Tendenz, die größeren Geschichten mit dem meisten Effekt als bedeutender zu bewerten. Dieser Eindruck täuscht manchmal, wie ich finde, denn auch die kleinen Geschichten können mindestens genauso wertvoll sein, weil es Projekte sind, die die Menschen auf den Geschmack bringen, aktiv zu werden und ihnen zeigen, dass ihr Beitrag etwas bewirken kann und sei er auch noch so klein.

     

Im Repaircafé werden eben nicht nur Fernseher und Smartphones repariert, sondern noch so viel anderes. Genau wie in einem Gemeinschaftsgarten nicht nur Gemüse wächst, sondern auch die Menschen wieder zusammenfinden.

Im Siepental-Garten bei der "InTra(i)nsition Town Tour", September 2016

Eines meiner liebsten Beispiele ist das eines sehr kleinen Gemeinschaftsgartens, der inmitten eines Rotlichtviertels in Brüssel entstanden ist. Er hat das komplette Viertel verändert: Früher war es wie ausgestorben, jetzt spielen dort wieder die Kinder auf der Straße. Der Garten hat Menschen in angrenzenden Vierteln inspiriert, das nachzumachen. Aber vor allen Dingen hat diese recht kleine Aktion den Weg geebnet zu einem großen Projekt für und gemeinsam mit Flüchtlingen, bei dem innerhalb von zwei Wochen eine Küche, die 1.000 Menschen dreimal am Tag mit Essen versorgt, ein Gesundheitszentrum und eine Schule aus dem Boden gestampft wurden – alles aus Eigeninitiative und selbst organisiert – ohne auf eine Behörde zu warten, die sich irgendwann mal darum kümmert, dass was passiert.

 

Du hattest eben gerade schon angesprochen, dass ein besonderes Merkmal von Transition Towns das Thema „Inner Transition“ ist, das unter anderem auf funktionierende, wertschätzende Gruppenprozess fokussiert, auf den Lernerfahrungen aus der Umweltbewegung basiert und die Umweltpsychologie einbezieht. Mit welchen Methoden kann man es denn schaffen, Gruppen am Laufen zu halten – gerade wenn es sich um vorwiegend ehrenamtlich betriebene Gruppen handelt?

Für mich schwingen bei dieser Frage zwei Aspekte mit: der eine hat mit dem Aspekt erfolgreicher Gruppen zu tun, der andere mit dem Thema „Freiwilligkeit und Ehrenamt“.

Unsere Transition-Gruppen sind derzeit überwiegend ehrenamtlich organisiert und basieren auf leidenschaftlich engagierten Menschen, die ihre Zeit dafür schenken, sich für die Transition Town-Bewegung einzusetzen. Ich glaube, dass die Transition-Town-Bewegung ganz gut darin ist, Gruppenprozesse und sinnstiftende Kommunikation zu fördern. In diesem Bereich haben wir in den vergangenen Jahren viele Fertigkeiten, Ressourcen und Erfahrungen gesammelt – darin, wie man gut funktionierende Treffen abhält, in denen jede und jeder gehört wird und nicht zwei-drei Leute die Gruppe dominieren, in denen wir einander unterstützen und es vermeiden, dass einige in ein Burnout abdriften. Wir schaffen es sogar tiefere Gruppenprozesse zu initiieren, auch wenn Leute dabei sind, die zunächst Vorbehalte dagegen haben, intimer zu einzutauchen – einfach, indem wir zu Beginn von Treffen Ankommensrunden abhalten oder zum Abschluss Reflektions-Sequenzen einbauen. Allein das macht schon einen enormen Unterschied. Manche Menschen werden nervös, wenn es um das Thema Communitybuilding geht, weil sie glauben, wir müssten alle permanent im Kreis tanzen oder uns an den Händen fassen, aber darum geht es ja gar nicht, sondern darum, sich authentisch zu zeigen – und das ist eine Qualität, die Gruppen gemeinsam erlernen können.

Handbücher zum REconomy-Projekt - www.reconomy.org

Das ist genauso wichtig -  wie nicht im Ehrenamts- und Freiwilligen-Modus zu verharren, denn das tun wir ganz gerne. Manchmal benutze ich daher den Begriff „Ehrenamtismus“ (=volonteerism), um das zu verdeutlichen. Und das ist auch der Grund, warum sich bei Transition Towns vorwiegend „weiße Mittelklasse-Menschen“ mit vorwiegend akademischem Hintergrund engagieren: weil es sich Menschen mit anderen sozialen Hintergründen gar nicht leisten können. Daran muss sich unbedingt etwas ändern, wenn wir wirklich eine grundlegende gesellschaftliche Transformation schaffen wollen.

Sehr plastisch wurde das für mich, als ich vor drei Jahren in Richmond in Kalifornien ein Urban Gardening Projekt besuchte, das eine Transition-Aktivistin realisierte. Sie sagte: „Wenn wir eine Revolution anzetteln wollen, die auf Ehrenamt beruht, dann werde ich nicht dabei sein können – und auch niemand hier in meinem Umfeld.“

Deswegen sollten wir meiner Ansicht nach in den kommenden Jahren daran arbeiten, dass Transition Town-Gruppen stark und selbstbewusst genug werden, um neue Berufsfelder und Lebensumgebungen zu schaffen – für uns selbst und für andere Menschen. Denn was wir für ein gutes Leben im Morgen brauchen, sind Behausungen, die sich Menschen leisten können, sind Plätze und Unternehmen, in die Menschen ihr Geld investieren können, um damit einen Unterschied zu machen – und es sind zukunftsfähige Berufe. Deswegen brauchen wir bei Transition unbedingt mehr unternehmerisches, vernetztes Denken, denn diese Berufe wird uns niemand schaffen, das müssen wir schon selbst tun. Wir brauchen daher grundlegend anderes Denken in Transition Gruppen, wie wir basierend auf unserer Arbeit wirklich Existenzgründungen und tragfähige Unternehmen schaffen können. Das ist ein großes Unterfangen.

Du bis zum Zeitpunkt dieses Interviews gerade in Deutschland. Nach unserer gestrigen „In Tra(i)nsition Town Tour“ gab es gestern Abend auch eine Podiumsdiskussion mit der Bau- und Umweltdezernentin Essens, Simone Raskop und Dir. Denn Essen wird im kommenden Jahr 2017 grüne Hauptstadt Europas sein. Was sind Deine Eindrücke von gestern Abend und was muss passieren, damit Essen sich den Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ im kommenden Jahr wirklich verdient?

Das war ein wirklich sehr spannender Abend mit einer interessanten Dynamik. Simone Raskob ist eine sehr engagierte Frau, die in Essen wirklich etwas bewegen will. Viele der Vorhaben, die sie gemeinsam mit ihrem Team umsetzen will, halte ich auch für wirklich gut, dagegen lässt sich nicht viel sagen.

Beim Projekt „Essen 2017 – Grüne Hauptstadt Europas“ fehlt mir allerdings ein wenig, dass die Bürgerinnen und Bürger wirklich von Beginn an richtig involviert werden – und von ihnen, von unten, kommen meistens die besten Ideen und vor allen Dingen die Projekte, die am längsten Bestand haben, weil sie von der Basis getragen werden.

Das ist übrigens ein generelles Thema beim kompletten Komplex „Grüne Hauptstadt“, nicht nur in Essen. Das Konzept „Grüne Hauptstadt Europas“ ist nicht dazu designed, das Thema „Ökonomisches Wachstum“ generell in Frage zu stellen oder neu zu organisieren.

Podiumsdiskussion zum Thema "Essen 2017 - Grüne Hauptstadt Europas", September 2016

Wenn also – wie geplant – durch das Projekt „Grüne Hauptstadt Essen“ 20.000 neue Jobs entstehen sollen, dann ist die Frage, wo diese Jobs geschaffen werden und ob mit diesen Jobs eine wirkliche Veränderung, ein wirklicher Shift – bspw. der Eigentumsverhältnisse -  passiert oder ob das Geld wieder nur in den Taschen der bereits etablierten großen Unternehemn landet. Die grüne Haupstadt hat die Möglichkeit, eine wirkliche Veränderung zu bewirken – dann, wenn sich Eigentumsverhältnisse ändern, dann, wenn sich neue lokale Unternehmen gründen.

Simone Raskop hat von einer Zehn-Jahres-Periode gesprochen. Man kann dann mit einer ganzen Reihe Indikatoren überprüfen, wie fundamental der angestoßene Wandel wirklich gewesen ist – bspw. wie sich die Eigentumsverhältnisse wirklich verändert haben.

Gut ist schon einmal, dass Transition Town Essen im Wandel und weitere benachbarte Initiativen ganz zu Beginn dieses grünen Hauptstadtjahres mit am Tisch sitzen. Am Veranstaltungsabend habe ich den Eindruck bekommen, dass Transition Essen wirklich eine Chance hat, darauf einzuwirken, dass in Essen mehr passiert als einfach nur ein paar interessante Veranstaltungen. Ich wünsche der Stadt Essen und Transition Town Essen im Wandel alles Gute dafür!

 

Vielen Dank, lieber Rob, für das Gespräch!

PS:

Aktuell verlosen wir auch ein Exemplar von "21 Stories of Transition", das von Rob Hopkins handsigniert ist. Hier kannst Du Dich es gewinnen:

http://www.transition-initiativen.de/profiles/blogs/21-stories-in-transition-verlosung-eines-von-rob-hopkins-signiert?xg_source=activity

 

PS:
Wenn Du Dich wunderst, warum im verschriftlichen Interview nicht das komplette Gepräch wiedergegeben ist, es gibt noch ein zweites Interview, das ich auf die anderen Fragen konzentriert – und zwar hier: http://compassioner.com/allgemein/transition-towns-gruppen-erbluehen/

Artikel und Interview: Stephanie Ristig-Bresser

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