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Klimawandel

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Falls man mit Skeptikerargumenten konfrontiert wird: diese Website beantwortet alle skeptischen Fragen: http://www.skepticalscience.comDort gibt es auch…Fortfahren

 

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Profilinformationen

In welchen Transition- und/oder anderen Initiativen bist du aktiv oder planst du dies zu sein?
Keine Transition-Initiative. Andere: seit 2011 habe ich eine "Krautgarten"-Parzelle bei der Stadt München und seit 2012 habe ein Forum für die Krautgärtner eingerichtet: http://www.krautgarten-forum.de . Dort ist auch eine Liste mit weiteren Garten-Initiativen in und im München: http://www.krautgarten-forum.de/notes/Notes_Home
In welcher Region / Ort / Stadt / Stadtteil bist du aktiv und/oder ansässig?
Ansässig: München (Stadtteil Milbertshofen)
Welche Themengebiete interessieren dich am meisten?
Ökologischer Fussabdruck, Klimawandel, Peak-Oil, Gentechnik; lokalere Versorgung, Garten; Neurologie, Neuro-Psychologie, Evolution, Physik und Natur- und Sozialwissenschaften allgemein; Klassik, Jazz und moderne Musik, Spazierengehen.

Ökologischer Fussabdruck

Mein Versuch, meinen ökologischen Fussabdruck zu verringern:

Zur Berechnung des ökologischen Fussabdrucks bzw. des Energieverbrauches gibt es Programme im Internet, siehe die Links unten. Die Berechnung fragt das eigene Konsumverhalten ab und vergleicht das mit der vorhandenen nachhaltigen Ressourcen der Erde: wenn jeder so leben würde wie ich, wie viele Erden bräuchten wir dann? 

Der deutsche Durchschnitt sind 2,8 Erden ökologischer Fussabdruck Ich bin gerade bei ca. 1,5-2,0 Erden ökologischer Fußabdruck, je nach verwendetem Rechner und je nach Selbsteinschätzung. D.h. ich habe schon einiges geschafft, aber es bleibt noch sehr viel zu tun: Nachholbedarf habe ich insbesondere noch im Bereich Zusammenarbeit/Teilen von Ressourcen, mehr Selbstversorgung, Regionalisierung, ... Hier interessieren mich Kontakte und Hinweise. Langfristig muss sich natürlich noch sehr viel mehr ändern.

Energie ist oft ein gutes Maß für allgemeinen Ressourcenverbrauch, weil zur Herstellung von komplexen Gütern viel Energie benötigt wird, daher sind Energieverbrauch und ökologischer Fussabdruck eng verbunden, aber nicht gleich: jede dieser ökologischen Bewertungen hat Vor- und Nachteile. Die Zahlen geben natürlich nur einen Anhaltspunkt, aber halbwegs objektive  Zahlenziele haben den Vorteil, dass jeder frei entscheiden kann, wie er/sie versuchen will mehr Nachhaltigkeit zu erreichen. Fairness und Regionalität werden über den ökologischen Fussabdruck auch adressiert, aber nur indirekt, über den Ressourcenverbrauch oder die Qualität/den Preis der Güter (bio, Fairtrade, ...).


Liste meiner Versuche meinen ökologischen Fussabdruck zu verringern:  

Mobilität: kein eigenes Auto und möglichst wenig Fahrten verursachen; keine eigenen Flüge; im Sommer meist Fahrrad, im Winter Fahrrad und U/S-Bahn; Transporte möglichst mit Sackkarre oder Fahrradanhänger, sonst Taxi; möglichst nur nahe Urlaubsreisen.

Essen: möglichst nur Gemüse / vorwiegend pflanzlich; regionales Bio-Gemüse ( http://www.oekokiste.de ); was ich im Bioladen zukaufe, ist "möglichst" regional/saisonal; keine Gefrierware; trinke zuhause vorwiegend Leitungswasser; Sprossen selbst keimen (statt Tofu in Plastik); Eigenanbau von Gemüse: siehe Bilder und http://www.krautgarten-forum.de

Hygiene: Möglichst wenig Kosmetika und wenn dann nur Bio; biologisch abbaubare Putzmittel und Waschmittel; Toilettenpapier aus Recyklingpapier; Ungeziefer mit Duftölen und Sauberkeit abhalten (statt Gift); kalt duschen; Wasser sparen; Brauchwasser nutzen

Kleidung: Bio-Kleidung von HessNatur, Waschbär, Finkhof; möglichst haltbare Schuhe; Bio- Fouton, Decken, Bettwäsche, Handtücher 

Elektrizität: Keinen Kühlschrank, Details unter -->Link ; kein Fernseher; kleine Kompaktanlage (von 1992); "möglichst" wenig elektrische Haushaltsgeräte; Computer "möglichst" lange nutzen, keine Gefriertruhe, Schaltleisten für Standby-Geräte; Öko-Strom-Tarif bei den Stadtwerken (noch besser: Naturstrom, GreenPeace Energy, EW Schönau, Lichtblick, GreenCity Energy, ...); Internetprovider mit Ökostrom (leider nur ein Kompensationsprovider, SpaceNet ist bei Naturstrom: dort hin will ich auch noch wechseln).

Müll: Möglichst wenig Verpackungsmaterial, Konserven, Wegwerfglas; möglichst Pfandflaschen/gläser, Stofftaschentücher statt Papiertaschentücher

Wohnen: Heizung erst bei weniger als 10 Grad Innentemperatur; Naturlinoleum, Holzboden freilegen und mit Naturöl behandeln; Naturfarbe (z.B. http://www.auro.de ); haltbare Möbel aus Vollholz, nur geölt/roh statt lackiert, möglichst lange nutzen.

Ökofaire/regionale Anlage von Ersparnissen (hab ich eh nicht viele).

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Trotzdem habe ich noch viel zu viele Dinge und verbrauche noch zu viel und teilweise unvernünftige Dinge (z.B. Bücher/Zeitschriften, die ich mangels Zeit nicht lese, Tee, Miso, Trockenfrüchte, Nicht-Wasser-Getränke, ...) und ich könnte noch mehr teilen (Bücher, Wohnung, Werkzeug, Geräte, ...), noch etwas weniger am Computer arbeiten (und dafür mehr gärtnern), ich könnte wieder von Hand waschen, eine Komposttoilette installieren (dafür bräuchte es aber einen eigenen Garten), ... auch mein vermeintlich sparsamer Lebensstil ist noch zu aufwendig, wenn ich mit den Umweltrechnern nachrechne oder auch nur so darüber nachdenke. 

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PS: Natürlich ist Energie/CO2 nur ein Umweltaspekt, aber anscheinend ein wichtiger: den will ich nicht vernachlässigen. Aber egal ob CO2/Klimagase das schwerste Problem ist,  die praktischen Anforderungen an wirkliche Nachhaltigkeit verschieben sich kaum: was sich etwas verschiebt (aber leider nicht viel, wegen der vielen anderen Probleme),  ist, wie schnell wir Menschen zu Potte kommen müssen, mit unserem Umdenken ...  

Mehr zum Klimawandel:
http://www.transition-initiativen.de/forum/topics/klimawandel-1 

Mehr zu Peak Oil (das Ende des billigen Öls):
http://www.transition-initiativen.de/forum/topics/peak-oil 

 

PPS: Energie/CO2/Ressourcen-Rechner

CO2-Emissionen/Energie:
- http://uba.klima-aktiv.de (Umweltbundesamt)
- http://eco5.ecospeed.ch/privat/index.html?us=0&ln=0 (ETH-Ausgründung)
- https://www.atmosfair.de 
- http://www.bahn.de 
http://www.ifeu.org/energie/pdf/UBA_IFEU_CO2_Rechner.pdf


Ökologischer Fussabdruck:
http://www.footprintnetwork.org/en/index.php/GFN/page/calculators 

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Hier noch Photos vom Krautgarten 2011 (siehe http://www.krautgarten-forum.de , dort gibt's auch eine Liste von Garteninitiativen in/um München: http://www.krautgarten-forum.de/notes/Notes_Home )

Pinnwand (1 Kommentar)

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Um 5:30pm am 29. Oktober 2011 sagte Elisabeth Schmuck...

Lieber Jonas, danke für Deinen Gruss. Ich habe mich sehr gefreut dass Du gekommen bist und mit uns gefeiert hast. Es ist schön, Dich kennen zu lernen.

Ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder

und wünsche Dir reiche und gesegnete Ernte! Alles Liebe: Elisabeth

 
 
 

Aus Wikipedia.org: Was sind Transition Towns / Initiativen?

Im Rahmen des Transition Town Movement (etwa "Bewegung für eine Stadt des Übergangs/Wandels") proben seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die Bewegung, initiiert von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins, lässt sich dem v.a. in den USA weit verbreiteten Gedanken des "Eco-Communalism" zuordnen, einer Umweltphilosophie, die angesichts schwindender Rohstoffe und negativer ökologischer Auswirkungen der Globalisierung die Idee des "einfachen Lebens", der Regional- bzw. lokalen Wirtschaft sowie der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung propagiert. Eine wichtige Rolle spielen auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch allgemein-gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, so effizient und energiesparend zu funktionieren wie ein natürliches Ökosystem.

© 2012   Erstellt von Gerd Wessling.

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