Transition Initiativen in D/A/CH

Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Krisenfestigkeit wächst mit der Fähigkeit der Städte, sich selbst zu versorgen

Großstädte können sich nicht selbst versorgen. Sie sind von der Kooperation mit dem Umland abhängig.

Deshalb ist es nützlich, wenn sich Städter über die Verhältnisse in der Landwirtschaft informieren - und vor allem:

 

Wenn landwirtschaftliche Betriebe Hilfe benötigen, sollten die Stadtbewohner das als Chance begreifen. Sie erhalten die Möglichkeit, den Hof kennenzulernen und neue Erfahrungen zusammeln - wichtige Voraussetzungen für den Aufbau von Resilienz.

 

WWOOF e.V. schreibt zu Erntehilfen in der Landwirtschaft:

 

Du machst bei der Aktion mit, um

  • die ökologische Bewegung zu unterstützen
  • eine Brücke zwischen Produzenten und Konsumenten zu schaffen
  • Erfahrungen im ökologischen Land- und Gartenbau zu sammeln
  • mal raus auf´s Land zu kommen
  • neue Kontakte zu knüpfen…

 

Eine aktuelle Aktion findet im Umland von Hannover statt: Hof Luna in Everode (Zwischen Hildesheim und Bad Gandersheim)

 

http://www.transition-initiativen.de/xn/detail/4645225:Event:36380

 

http://www.hof-luna.de/

 

http://www.erntezeit-hannover.de/?p=457

 

Die Aktion ist so angelegt, dass die Teilnehmer ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen und im Gegenzug Unterkunft und Verpflegung erhalten.

 

Derartige Kooperationen ermöglichen neue Erlebnisse für Städter: Sie lernen die Bedingungen in der Landwirtschaft kennenlernen, um den Anbau und die Notwendigkeit regionaler Lebensmittel wertzuschätzen.

 

Die Stadtbewohner nehmen dadurch auch an der Preisgestaltung der Lebensmittel teil: Je mehr Hände helfen, desto preiswerter kann der Landwirt seine Waren vermarkten.

 

Der Autor ist Teilnehmer der Initiative Erntezeit Hannover, die sich im Juli 2011 gegründet hat, um die Selbstversorgung in der Stadt zu organisieren.

 

http://www.erntezeit-hannover.de

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Tags: Ernteheit, Erntehilfe, Hannover, WWOOF

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Aus Wikipedia.org: Was sind Transition Towns / Initiativen?

Im Rahmen des Transition Town Movement (etwa "Bewegung für eine Stadt des Übergangs/Wandels") proben seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die Bewegung, initiiert von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins, lässt sich dem v.a. in den USA weit verbreiteten Gedanken des "Eco-Communalism" zuordnen, einer Umweltphilosophie, die angesichts schwindender Rohstoffe und negativer ökologischer Auswirkungen der Globalisierung die Idee des "einfachen Lebens", der Regional- bzw. lokalen Wirtschaft sowie der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung propagiert. Eine wichtige Rolle spielen auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch allgemein-gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, so effizient und energiesparend zu funktionieren wie ein natürliches Ökosystem.

© 2012   Erstellt von Gerd Wessling.

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