Polizeigewerkschaft distanziert sich von Atompolitik der Bundesregierung

Die Gewerkschaft der Polizei in Deutschland (GDP) hat sich am 06.09.2010 zu einem interessanten Statement hinreissen lassen:

http://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/ID/5CEA7E39DC14A5CCC12577960031D32B?Open

Freiberg: „Dort wird dann die Polizei mit den Wirkungen von plötzlichen Politikwechseln einerseits und dem wachsenden Unmut der Bevölkerung andererseits komplett allein gelassen. Dies wird die Polizei unweigerlich an die Belastungsgrenze bringen.“

Damit fordert die Interessenorganisation der Polizisten indirekt eine stärker an den Interessen der Bürger ausgerichtete Politik. Die Polizei muss regelmäßig die Fehlplanungen der Regierungen ausbaden. Das bringt sie an Kapazitätsgrenzen.

Aus dem Blickwinkel der Arbeit von Transition Town bedeutet das: Obwohl die erwarteten Finanz-, Versorgungs-, und Energiekrisen noch gar nicht durchschlagend begonnen haben, steuert die Polizei Deutschlands offenbar schon heute in Richtung einer Überbelastung zu.

Und diesen Satz der GDP-Pressemitteilung kennen wir sehr gut:

Notwendige Präventionsarbeit rücke immer mehr in den Hintergrund

Die Transition Towns-Bewegung hat diese Tendenz bereits als Handlungsziel erkannt. Sie verlässt sich nicht mehr auf den Staat als Rückhalt. Statt dessen organisiert sie sich so, dass sie ihrerseits den Staat mit geeigneten und erforderlichen Mitteln unterstützen kann.

Das Transition Towns-Arbeitsprogramm ist 100%ige Prävention gegen Krisen jeglicher Art. Die Bürgerbewegung hilft bei den Vorbereitungen, um Resilienz zu erlangen.

Das geht zwar nicht in die Polizeiarbeit hinein. Aber wenn wir die Polizei dadurch entlasten, indem wir Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft aufzeigen, wird es künftig keine AKW-Demonstrationen mehr geben.

Und: Weil die Graswurzel- und Bürgerbewegung aus der Mitte der Gesellschaft kommt, wirkt sie aus staatstragender Sicht sogar als stabilisierender Faktor.

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