Soziale Innovationen

Eine Gesellschaft jenseits des Ressourcen - GAUs kann nur existieren, wenn sich neue Formen der gemeinsamen Lebensbewältigung herausbilden, bis hin zu neuen Kulturen. Hier wollen wir uns Beispiele und Möglichkeiten ansehen.

--

Was sind soziale Innovationen?

 

Die Veränderung von Spielregeln, Kommunikationsstrukturen, Entscheidungsstrukturen.

 

http://www.brandeins.de/online-extras/dossiers/dossier/soziale-innovation.html

 

Soziale Innovation hat immer die Komponente von Forschung, Experiment und Lernen.

 

http://www.socialinnovationexchange.org/

Kommentare

Bild des/r Benutzers/in Giuliana Giorgi

Wirtschaften ohne Abfall und ohneEmissionen. Ein Traum? Nicht, wenn man das als Ziel anpeilt. The "Blue Economy" samelt Innovationen, die den Abfall auf O bringen helfen. Es ist schon viel mehr da, als man vermutet. Hier:  http://www.zeri.org/
Bild des/r Benutzers/in rupert weis

Beim Sustainable Europe Research Institute (SERI) finden sich viele spannende Infos zu Nachhaltigkeit in verschiedensten Gebieten. Und dieses Thema der Nachhaltigkeit ist natürlich ein ganz wichtiges gerade bei sozialen Innovationen.
Bild des/r Benutzers/in Ingo

Wir sammeln im Projekt regioneers.de soziale Innovationen die Herausforderungen im regionalen Kontext aufgreifen. Sie alle sind dokumentiert unter: www.regioneers.de - freu' mich über Rückmeldungen von Euch

Bild des/r Benutzers/in Krishan

Das Fixers Collective, ein Weg Müllproduktion und Konsum zu verringern und gleichzeitig Gemeinschaft zu Bilden:

" Fixers Collective NYC is a group of folks dedicated to working together to fix things encouraging improvisational fixing and mending and fighting planned obsolescence ... We meet regularly for fixing sessions where people bring in something broken and we work together to try to fix it or creatively reuse it as something else ... Our goal is to increase material literacy in our community by fostering an ethic of creative caring toward the objects in our lives "

http://fixerscollective.org

Bild des/r Benutzers/in Gesa Maschkowski

Hallo,

kennt hier jemand die Erdcharta Initiative?

Hört sich an wie Transition auf Ökumenisch, in Bezug auf Werte, die Themen und auch Trainings.

http://erdcharta.de/ueber-die-initiative/erd-charta-botschafterinnen/

Bild des/r Benutzers/in Ruth Habermehl

Hallo Gesa, vielen Dank für Deine Frage. Da gibt es sicher Gemeinsamkeiten. Der Bezug zu Transition Town wird ja auch auf der Site reflektiert. Schön - oder ?

Bild des/r Benutzers/in greenplaner / Eva Bolta

Hallo,

zum sozialen Wandel gehören auch neue Lebensstile. Ein Porträt über einen jungen Minimalisten lest ihr hier: http://bit.ly/1dsySSn

Bild des/r Benutzers/in Franz Nahrada

Liebe Leute, es gibt eine interessante Woche in Österreich, mit Besuchern aus der tschechischen Republik, die ich gerne dokumentieren möchte:

http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?CentersOfSocialInnovation/FactfindigVisitAustria

Bild des/r Benutzers/in Johannes K

Ich möchte euch auf  fairmondo.de hinweisen. Dabei handelt es sich um einen Online-Marktplatz, der eine Alternative zu Amazon, Ebay und Co. sein möchte. Fairmondo ist genossenschaftlich organisiert, arbeitet transparent, bietet fairen Artikeln besser Konditionen an und bindet die Mitglieder in Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse ein, soweit möglich. Für Weihnachtseinkäufe, die ihr nicht lokal erledigen möchtet oder könnt, ist die Seite vielleicht eine gute Alternative.

Bild des/r Benutzers/in Roy Rempt

Ich empfehle auch hier, das Werkzeug (den Prozess) "Zukunftswerkstatt" , denn Zukunftswerkstätten habe ich immer als inspirierend und euphorisierend für die Teilnehmer/innen erlebt :) denn in diesen Treffen mit Werkstatt-Charakter, in denen Menschen gemeinsam (1. )all ihre 'Kritiken' (Ärger, Wut,..) einander präsentier(t)en (und erläuter(te)n) anschließend nach Ursachen dafür forsch(t)en und so Abhängigkeiten + Zusammenhänge fanden, die bis in ihre persönliche (Alltags-)Kultur und Alltags-Praxis bis hin zu ihren Kultur-Prägungen und Einstellungen führte, dies ermächtigt die Teilnehmer/innen ihre und die globale Zukunft durch Änderungen ihrer Alltags-Praxis und gegenseitige Nachbarschafts-Hilfe, Solidarität, Themen-Forschungs-Arbeits-Gruppen, Netzwerk+Gemeinschaftsbildung, Sharing (Teilen),.. so zu gestalten, dass ihre 'Kritiken' (Ärger, Wut,..) aufgelöst werden können. Ich fragte immer wieder nach, damit sie auch tief und breit genug nach den Ur-Ursachen und Rand-Einflüssen für ihre 'Kritiken' (Ärger, Wut,..) suchten und auch sehr weit reichend über Auswirkungen gelebter Alltags-Praxis forschten, um später nicht Ursachen und Rand-Einflüsse auszulassen oder sogar zu reproduzieren. (2.) begleitete ich sie in einer 'Zukunfts-Visions-Reise' um ihre persönliche Wunsch-Zukunft/Vision zu finden, die sie dann einander vorstellten und die nun nicht mehr auf den Gründen des Kritisierten beruhten :) in Folge dessen, dass sie sich auch diese einander Zeigten und erklärten, entstand ein starkes Vertrauen zueinander und durch viel Übereinstimmung ein echtes Zusammengehörigkeits-Gefühl (3.) begleitete ich den dann folgenden Planungsprozess um gemeinsam die 'Schritte', Taten,.. zu finden, die zu tun sind um in der gewünschten Vision anzukommen, jeweils in kleinen Gruppen, die sich 'automatisch' durch unterschiedliche 'Wege', unterschiedliche Schwerpunkte, unterschiedliche Fähigkeiten,.. bildeten, ..jedoch mit viel Kooperations-Angeboten :) prozess-inhärent entsteht das Muster der ' Soziokratie ', wo in jeder Themen-Gruppe auch Menschen aus anderen Themen-Gruppen waren wie auch die intern-transparente "offene Planung" :) auch Wegen der großen sichtbaren und erlebbaren Übereinstimmung in vielen Punkten (Kritiken, Visionen, Ziele, Wege, Schritte) entstanden immer viele sehr ziel-effizient wirkende, euphorisierte, lebendige Teams und Initiativen :) Dem Prozess sollte mindestens ein Wochen-Ende Zeit gegeben werden, sonst kann er nicht die Tiefe erreichen und ist daher nicht effizient :) Anleiter/innen und weitere Beschreibungen findest Du auf  http://zwnetz.de oder auf  Wikipedia und auf youtube eine sehr oberflächliche 5-Min-Kurz-Beschreibung https://youtu.be/TkcqZhgBAWM + ein 1:20h-Interview mit Robert Jungk , dem 'Spender' des Werkzeugs 'Zukunftswerkstatt' :) https://youtu.be/e8oGr2AuQ5U
..ich empfehle zudem die Zukunftswerkstatt u.a. mit effizienten Techniken der Konflikt-Transformation zu bereichern, damit diese bekannt sind und auch später genutzt werden, damit Menschen, die schon durch den Prozess einer Zukunftswerkstatt gingen, nicht irgendwann in Streit auseinander gehen ;)

Bild des/r Benutzers/in Roy Rempt

Soziale Gärten + Interkulturelle Gärten, Essbare Städte... wie die Andernacher Stadt-Gärten für alle das kann überall entstehen, wenn dies gewollt ist  :) 6Min-Lehr-Film https://youtu.be/3C4cLxwMBOk
..ähnliche Initiativen sind die Prinzessinnengärten-Berlin: Initiative/Unternehmen für soziale & ökologische urbane Landwirtschaft, Ort des Austausches & des Lernens zu Fragen des lokalen & ökologischen Anbaus von Lebensmitteln, der biologischen Vielfalt, des global-freundlichen Umgangs mit Ressourcen & Konsum, einer zukunftsfähigen und Enkelgerechten Nachbarschafts+ Stadtentwicklung https://youtu.be/9vuGxQd2GpQ (5Min) + http://prinzessinnengarten.net/  + https://youtu.be/ViJ-KJWErMU (15Min)
.."Interkulturelle Gärten" mit denen auch Menschen wieder Würde zurück gegeben wird :) hier "Interkultureller Garten Rosenduft" + Prinzessinnen-Gärten (5Min) https://youtu.be/qc427F57Vhg
...

Bild des/r Benutzers/in Wolf Bergelt

Manche Tat schreit ewig, sagt Novalis, und manche ewig nach sich selbst, möchten wir hinzufügen. Warum tun wir nicht, was uns (wenn zunächst auch nur partiell) von der Herrschaft des alten Geldes und des Hamsterrads befreien könnte? Warum treiben wir uns auf Demos herum, warum brüllen wir hinauf, obwohl dort nichts über uns steht? Warum lassen wir uns von selbsternannten Gurus und vermeintlichen Charismatikern einlullen, die nur sich selber meinen? - Der Taler brüllt nicht, er schläft und wartet still auf unsern Kuss der Tat, der ihn erwecken könnte: Angebot und Nachfrage auf dem Online-Taler-Markt. Es gibt so Vieles, was wir nicht mehr brauchen und einem anderen nützen könnte … und so Vieles, was wir gern hätten und ein anderer vielleicht hat.

Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Euer Freebank-Team

freebank for basic income

12555 Berlin-Köpenick

Bild des/r Benutzers/in micitomm

Wie hoch ist der Wert der Tat? Alles Geld hat Qualität aus Quantität. Alleine ein Blog, wenn er auch nicht Quantität hat, so kann er Qualität haben. Wie bemessen wir die Qualität der Tat? Das Erdenken z.B. eines Modells für Wertschöpfung, beruht auf Handel. Auch Dienstleitung hat Qualität, die wir wertschätzen müssen. In allen Tauschgeschäften ruht eine Verlässlichkeit, die unser Handeln treibt. Die Wertschätzung kommt aus der Gesellschaft, nicht aus dem Lohn für eine Leistung. Wenn z.B. die Leistung eigeninitiativ ist, wer will darauf einen Lohn bemessen?
Wer schreibt den Auftrag, für das was die Gesellschaft braucht? BGE ist eine Idee, eine Lösung dazu kommt mit der Verwirklichung nicht autoaktiv aus dieser Idee heraus. Sicher braucht es das "Selbermachen", wie du schreibst. Nur ist die Wertschöpfungskette auch hier eine Frage der Wertschätzung. Die Frage nach dem "was dann" wenn BGE eingeführt ist und alle nach einem Dienst suchen den sie anbieten können, muss gestellt werden. Der Vertrag beruht auf die Verlässlichkeit in ein Geldsystem. Somit korrespondierend die Abhängigkeit von dem System, das Geld generiert. Sozial könnte man das mit dem Phänomen "shit storm" vergleichen, wenn eine Aussage, eine Tat nicht honoriert wird, erfährt sie einen shit storm. Wo ist die Verlässlichkeit auf das Sozialsystem, wenn dieses nicht durch Geld in Quantität gesichert wird? Sondern auf "Zuruf" Wertschätzung erreicht. Das Sozialsystem, wie wir es als gegeben erkennen, bricht nicht auf. Es presst in das System hinein. Gibt es eine Aufgabe die ein Hartz IV beziehender Mensch erfüllen muss, ausser der Aufgabe zu überleben? Ich wünsche mir keinen Arbeitsdienst, den dann im Wettlauf alle Menschen in die Freiheit, aus dem Sozialsystem beginnen. Für mich hat ein Sozialsystem (heutiges) dann schon versagt, wenn es in Anspruch genommen werden muss. Eine der größten Demütigungen unserer Geselllschaft, die wir als Antwort parat haben. Den Satz kann man doppelt verstehen und das ist paradox. Genau wie es das System ist, aus dem es zu fliehen nicht viele verstehen. Wo ist der "Lebenserhaltungssatz" definiert, nach dem wir heute unsere Gesellschaft handeln lassen. Hier schließt der Begriff Gesellschaft niemanden aus. Das ist das Fatale und zugleich System. Natürlich braucht es gerne Innovation. Aber keine weitere Tafel. Die Versorgung ist, in Grenzen, bewerkstelligt. Oder sagen wir lieber sie ist institutionalisiert. Das ist der Kern den es zu betrachten gilt. Die Institutionen könnten ausgedient haben, was diese gleichzeitig in Frage stellt und ihre Existenz bedroht. Da liegt das Problem, es wird nur an den Institutionen vorbei, möglich sein, ein System wie unser Sozialsystem, zu "überlisten". Nicht durch die Gutetat. Siehe Tafeln. Aber dann wird es sofort brisant und schnell gefährlich, weil die Institutionen ihren Existenzgrund gefährdet sehen, wenn etwas wie ein "Black Market" für Sozialleistungen einsteht. Also dürfen diese nicht Quantitativ in Geld bemessen werden. Um sie aber sichtbar zu machen, braucht es ein neues System der Wertschätzung. Damit schon wieder Buchhalter und Konten. Oder neu auf dem Spielfeld der Techniken etwas wie Blockchain, für Soziales. Dennoch, ohne Erfassung eines Profils wird es nicht gehen. Irgendwo sammelt sich ein Datensatz an, der verlässlich den Wert ausweist, den der Leistungsträger erbracht hat. Dann lieber etwas dezentrales, wie eben Blockchain. Nur als Anregung für die Tafeln, diese könnten sich erübrigen, wenn mit einer Technik dieses Problem der Existenz der Institution abgewickelt werden könnte.

Bild des/r Benutzers/in Axel Dosch

Sehr geehrte Damen und Herren,

Vor zweihundert Jahren wurden sie geboren: am 30.3.1818 Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Hamm und am 5.5.1818 Karl Marx in Trier. Beide haben gesellschaftstheoretisch und -politisch Großes geleistet; beide haben demokratische Gesellschaftsideen innovativ und nachhaltig platziert. Raiffeisen mit der genossenschaftlichen Bewegung wollte die Gesellschaft demokratisch strukturieren und Kapital gerecht und hilfreich verteilen.

Aber wie geht Gesellschaftsveränderung heute? Ist Revolution oder Reform angesagt? Anders Wirtschaften oder andere Politiken? Wie kann
die Große Transformation gelingen? Unser Wirtschaftssystem produziert immer noch Ungerechtigkeit und Umweltschäden, heute im globalen Maßstab. Wie können uns die Ideen von Raiffeisen und anderen ReformerInnen für neue fundamentale Transformationsprozesse begeistern?

Lassen Sie uns mit Raiffeisen über wirtschafts- und sozialpolitische Alternativen reden!

Unser Raiffeisen-Thementag findet am 21. April in Koblenz statt.

Anmeldungen sind noch bis zum 18. April unter info [at] lja.de möglich.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem beigefügten Flyer.

Bild des/r Benutzers/in Axel Dosch

Vor zweihundert Jahren wurden sie geboren: am 30.3.1818 Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Hamm und am 5.5.1818 Karl Marx in Trier. Beide haben gesellschaftstheoretisch und -politisch Großes geleistet; beide haben demokratische Gesellschaftsideen innovativ und nachhaltig platziert. Aber wie geht Gesellschaftsveränderung heute? Ist Revolution oder Reform angesagt?  Wie kann
die Große Transformation gelingen?

Lassen Sie uns mit Raiffeisen über wirtschafts- und sozialpolitische Alternativen reden!

Unser Raiffeisen-Thementag findet am 21. April in Koblenz statt.

Anmeldungen sind noch bis zum 18. April unter info [at] lja.de möglich.